01.04.2019 - 16 Jahresbericht 2017/2018 der Gleichstellungsstel...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beratung

 Frau Stadtv. Bongers merkt anerkennend an, dass aufgrund des Ampelsystems auf einen Blick erkennbar ist, welche finanziellen und personellen Ressourcen eingesetzt werden konnten. Das mittlerweile zahlreiche Ampeln von gelb auf grün gewechselt haben, hält sie für ein positives Signal. Am Beispiel der geschlechterspezifischen Gewalt im Rahmen der externen Gleichstellungsarbeit zeigt sie auf, dass sich langfristige Maßnahmen positiv ausgewirkt haben. Insgesamt stellt sie fest, dass Gleichstellung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bleibt, die auf einem guten Weg ist.

Frau Stadtv. Schmidt macht deutlich, dass an diesem Thema ein kleines Team mit viel Herzblut arbeitet. Sie regt an, die Vorlage künftig dem Umweltausschuss zur Vorberatung anstatt zur Kenntnisnahme vorzulegen. Die Bedeutung der grünen Ampel liegt nicht darin, dass alles in Ordnung ist, sondern dass die Probleme gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle in eine erfreuliche Richtung gebracht werden konnten. Wünschenswert wäre, das betriebliche Gesundheitsmanagement wiederzubeleben. In diesem Bereich steht die Ampel bedauerlicherweise noch auf Rot.

Frau Stadtv. Boos hält es für wichtig, den Bericht in allen Ausschüssen und Beiräten vorzuberaten. Nur so kann gewährleistet werden, dass es Impulse aus allen Aufgabenbereichen geben wird, die in die Beratungen einfließen können.

Stadtv. Dr. Goeke teilt mit, dass durch den Gleichstellungsausschuss viele Projekte angestoßen werden konnten. Der Beitrag könnte noch höher sein, wenn die personelle Ausstattung besser wäre. Dass hinter der Teleheimarbeit bereits eine grüne Ampel steht, obwohl der Prozess noch nicht abgeschlossen ist, kann er nicht ganz nachvollziehen.

Stadtv. Karschti zeigt sich erfreut, dass bei diesem Thema auch männliche Stimmen zur Geltung kommen. Es handelt sich beim Thema Gleichstellung um eine Aufgabe, die viel Geduld erfordert. Zu Punkt 2.1.3/Gesundheitsmanagement ist er erstaunt, dass sich der Zustand seit dem Jahr 2014 nicht geändert hat. Allerdings hat der Personaldezernent im Hauptausschuss Abhilfe angekündigt und ab Sommer 2019 die Zusage für eine Stellenbesetzung angekündigt.

Für Frau Stadtv. Walther gibt es solange noch viel zu tun, wie Frauen im Frauenhaus abgewiesen werden müssen.

Stadtv. Nakot weist darauf hin, dass das hiesige Projekt Luisa in Köln den Namen Edelgard trägt.

Stadtv. Real macht darauf aufmerksam, dass es im JHA folgenden Änderungsvorschlag gab: Unter der Überschrift Grundlagen lautet der vorletzte Satz auf der Seite 71 „Ein erstes Gespräch mit der Politik im November 2018 ist zunächst ergebnislos verlaufen ergab mehrere Lösungsansätze, die zurzeit geprüft werden."

Frau Costecki signalisiert Zustimmung zu dem Vorschlag. Was den Namen Luisa anbelangt, so hält sie ihn für verständlicher als Edelgard.

 Dez. Schmidt teilt im Hinblick auf das Gesundheitsmanagement mit, dass er sich um eine personelle Verstärkung kümmern wird. Voraussetzung dafür ist jedoch der Abschluss der derzeit im Bereich 4-1 stattfindenden Organisationsuntersuchung.

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Beschluss

Rat der Stadt - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - fasst einstimmig unter Berücksichtigung einer Änderung auf der Seite 71 des Jahresberichtes 2017/2018 der Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen folgenden Beschluss:

 

"Der Rat der Stadt nimmt den Jahresbericht 2017/2018 der Gleichstellungsstelle zur Kenntnis und beauftragt die Gleichstellungsstelle, dieses Berichtswesen für alle Ausschüsse und den Rat der Stadt in einem 2jährigen Turnus fortzuführen."

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Anlagen zur Vorlage