07.03.2019 - 7 Tätigkeitsbericht der Klimaschutzmanager der St...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
31. Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 07.03.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Umweltschutz
- Bearbeitung:
- Annette Lavin
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Nach einleitenden Worten des Bereichsleiters, Herr Werntgen-Orman, stellen die beiden Klimamanager der Stadt den umfangreichen Jahresbericht mittels einer PowerPoint-Präsentation vor.
Laut Herrn Flore wird die Arbeit der Klimamanager sehr geschätzt. Er möchte die Stadt nicht nur als Vorbild, sondern insbesondere als Vorreiter im Klimaschutz wissen. Weiterhin bittet er die Umsetzung zügiger zu gestalten, da diese oft sehr zeitaufwändig sei.
Frau Axt weist darauf hin, dass zur Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen eine enge Zusammenarbeit von Stadt, OGM und dem Strategischen Immobilienmanagement (SIM) erforderlich ist. Sie erkundigt sich nach der Umsetzung des Dachbegrünungskatasters.
Herr Karschti findet, dass die Stadtverwaltung beim Klimaschutz unterbesetzt ist. Dadurch werden Ziele nicht erreicht, Projekte zwar aufgestellt, aber nicht umgesetzt. Er bemängelt fehlende Informationen und führt hier als Beispiel InnovationCity an.
Herr Lütte fragt nach, ob nach dem Auslaufen des Stromspar-Checks zum 31.12.2019 weitere Förderungen in Sicht sind.
Herr Bandel wundert sich nicht über die langen Umsetzungszeiten, da das Themenfeld immens groß ist. Allerdings vermisst er auch Informationen zu den einzelnen Umsetzungs-maßnahmen. So möchte er wissen, ob für die Begrünung städtischer Dächer bereits Statiker beauftragt wurden.
Herr Ingendoh mahnt an bei der Kostenkalkulation für die Begrünungen die Dachabdich-tungskosten mit einzubeziehen.
Herr Opdenhövel findet lobende Worte für die Umsetzung einzelner Maßnahmen, beispiels-weise das Lehrschwimmbecken und das Grünkonzept. Er weist darauf hin, dass Oberhausen immer noch eine Sicherungskommune ist.
Herr Werntgen-Orman gibt als Grund für die lange Umsetzungsdauer einzelner Maßnahmen auch die Beteiligung vieler Akteure ist. Da die Förderbescheide meistens mit Fristen verbunden sind, muss die Stadtverwaltung die Maßnahmen im zeitlichen Rahmen umzusetzen. Hinsichtlich der Dachbegrünung bei KITAs steht eine Antwort des SIM noch aus. Das Gründachkataster ist nicht nur Theorie, so wird es derzeit bei POCO umgesetzt. Es ist zurzeit eine Anreizerhöhung für eine intensive Dachbegrünung in der Prüfung. Die Konzeptphase bei InnovationCity ist abgeschlossen, für die Umsetzung gibt es keine Förderung, es sind lediglich KfW-Mittel vorgesehen. Nach dem Auslaufen des Stromspar-Checks ist bisher keine weitere Förderung vorgesehen.
