07.03.2019 - 3 Masterplan Saubere Luft: Neubau einer Radabstel...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
31. Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 07.03.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Angelika Böttcher
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Beratung
Herr Flore lobt den Vorschlag und fragt nach weiteren Standorten in Oberhausen. Er merkt an, dass Einzelabstellplätze besser angenommen werden als Kollektivanlagen, und dieses bei der Standortsuche berücksichtigt werden solle.
Herr Lütte fragt an, ob die kalkulierten Kosten realistisch sind.
Frau Axt regt an nach weiteren Fördermitteln zu forschen.
Herr Wischermann stellt fest, dass der Beirat der Menschen mit Behinderung nicht mit in der Beratungsfolge beteiligt wurde.
Laut Herrn Bandel werden die Einstellplätze vom VRR gefördert. Er möchte wissen, ob ein Fahrrad dann überall abgestellt werden kann, weiterhin erkundigt er sich nach weiteren Fördermöglichkeiten.
Frau Lauxen antwortet, dass das „Radschloss" vom VRR gefördert und installiert wurde. Es gibt Mietverträge für einen Monat oder ein Jahr, angemietet wird lediglich eine bestimmte Box. Am 27.03.2019 findet ein Treffen beim Verkehrsministerium statt, im dem auch Förderungen für kleinere Abstellanlagen (< 70 Einstellplätze) verhandelt werden sollen. Weiterhin wird der Wunsch eingebracht, das Radschloss-System im gesamten Stadtgebiet einzuführen.
Die Kosten der Abstellanlagen sind im Rahmen der vom VRR kalkulierten Kosten geblieben. Auf Nachfrage von Herrn Karschti teilt sie mit, dass ein Sponsoring grundsätzlich möglich ist.
Herr Emmerich ergänzt, dass, wenn mehr Abstellplätze angeboten werden würden, mehr Fahrräder genutzt würden. Offene Käfige seien preiswerter und besser als Bügelvarianten, ein Problem sei allerdings bei Jahresmietern aufgetreten, wenn diese den Einstellplatz nicht regelmäßig nutzen, da dann Platz langfristig verloren ginge.
Herr Opdenhövel erkundigt sich nach weiteren Wunschstellplätzen und dezentralen Fahrradabstellanlagen.
Herr Karschti bemängelt schlechte Erfahrungen mit BuchungsApps, worauf Herr Emmerich entgegnet, dass Buchungen überwiegend vom heimischen Computer aus erfolgen.
Frau Axt erbittet einen Erfahrungsbericht zur Abstellanlage Holten, die einen anderen Anbieter aufweist.
Frau Lauxen sichert den Erfahrungsbericht zu und teilt mit, dass in der Verwaltung bereits über weitere Standorte diskutiert und andere Betreibermodelle erörtert werden. So sind beispielsweise in Nachbarstädten BUND und ADFC teilweise involviert, es werden für die Bewirtschaftung Kooperationen mit Radstationen und Grundstückseigentümern geprüft.
Seitens der Stadtverwaltung werden weitere Standort geprüft, allerdings werden noch finanzielle Unterstützungen gesucht.
