13.02.2019 - 1.1.1 Sachstandsbericht zum Neubau des Jugendzentrums...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.1.1
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 13.02.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Die zum Tagesordnungspunkt erwarteten Vertreter von Seiten des Bereiches 0-7/Strategisches Immobilienmanagement und der OGM haben aufgrund von Erkrankung absagen müssen. Wegen der Kurzfristigkeit der Absage konnten das Strategische Immobilienmanagement und die OGM keine Vertreter entsenden. Die Verwaltung bittet dies zu entschuldigen.
Zunächst begründet Herr Müller den Antrag der Die Linke.Liste Fraktion. Der in der Ausführung nicht zu erwartende Standard eines Jugendzentrums ist besonders unter Berücksichtigung eines problematischen Umfelds nicht hinnehmbar.
Sodann führt Herr Real aus, dass der Sachstandsbericht der Verwaltung den Eindruck eines dauerhaften Austausches mit dem Träger vermittelt.
Hinsichtlich der Bauausführung habe Frau Willing-Spielmann in Erinnerung, dass eine Fertigstellung in Fertigbauweise erfolgen sollte. Das Aufstellen von Containern bedeute nur eine kurzfristige Lösung. Sie erwartet eine Gegenüberstellung der Lebensdauer-Kosten für die umgesetzte Container-Lösung und einer Fertigbauweise mit Betonelementen.
Herr Ladeur entschuldigt zunächst, dass der zuständige Bauleiter der OGM wegen Erkrankung nicht an der Sitzung teilnehmen kann. Mit den Nachbesserungen werde in der kommenden Woche begonnen. Er bestätigt, dass bis zum 18.04.2018 ein regelmäßiger Austausch zwischen Träger, Verwaltung und OGM stattgefunden hat. Die vom Architekturbüro vorgesehene Ausfertigung in Betonfertigbauteilen war wegen des vorhandenen Budgets nicht umsetzbar. Er weist darauf hin, dass das Aufstellen von Containern auch eine Fertigbauweise darstelle.
Die Darstellung im Sachstandsbericht bestätigt Herr Klein. Aus der Darstellung in den seinerzeit vorgelegten Entwürfen sei nicht mit einer Containerbauweise zu rechnen gewesen. Nun gilt es, Nachbesserungen vorzunehmen, so dass vor Ort eine gute Jugendarbeit geleistet werden kann.
In der weiteren Aussprache, an der Frau Boos, Herr Blanke, Herr Lösken, Frau Amrehn und Herr Müller teilnehmen, wird von allen Teilnehmern herausgestellt, dass man unter der angedachten Fertigbauweise sich nicht das Aufstellen von Containern vorgestellt hatte. Von den Gesprächsteilnehmern wird ebenfalls eine Aufstellung der Lebensdauer-Kosten für die Container-Lösung als auch für eine Bauweise mit Fertigbetonelementen gefordert.
Herr Krey hebt Herr Kleins Aussage hervor, dass der Träger zwar über die Umsetzung unglücklich, aber gewillt ist, trotz der Umstände vor Ort bestmögliche Jugendarbeit zu leisten.
Auch Frau Münich habe eine andere Vorstellung von einer Fertigbauweise gehabt, als das Aufstellen von Containern. Sie bedauert, dass die Maßnahme wegen der Errichtung der KTE zeitlich geschoben werden musste. Aufgrund der großen zeitlichen Verschiebung konnte die Begleitung der Baumaßnahme durch das Jugendamt nicht in der Form und Intensität erfolgen, als sonst üblich.
Frau Willing-Spielmann vertritt den Standpunkt, dass eine Rückmeldung an den Rat erfolgen muss, wenn dessen gefasster Beschluss geändert wird und fragt, wer den Auftrag zur Aufstellung der Container erteilt hat. Ferner erwartet sie, dass bis zum Abschluss der Maßnahme im Jugendhilfeausschuss über noch offene Punkte berichtet wird. Eine mündliche Berichterstattung reicht aus. Sie erbittet Informationen auch darüber, ob das Projekt zeitlich befristet ist, um rechtzeitig Rückstellungen für eine Fortführung bilden zu können.
Frau Walther sieht den entsprechenden Ratsbeschluss jedoch nicht als aussagekräftig an. Außerdem sei bei dem seinerzeit eingeplanten Budget auch kein allzu hoher Standard zu erwarten gewesen.
Sodann wird der Bericht vom Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis genommen.
