22.11.2018 - 5 Durchforstungen im Stadtwald OberhausenGeplante...

Reduzieren

Beratung

Herr Dreschmann stellt den Bericht über die geplanten Durchforstungsmaßnahmen im Stadtwald Oberhausen für die Fällperiode 2018/2019 vor.

 

Im letztjährigen Planungszeitraum 2017/2018 konnten aufgrund der Witterung und des Sturmes „Frederike“ die vorgesehenen Maßnahmen nur teilweise durchgeführt werden. Insbesondere durch das Sturmereignis waren Personal und Maschinen mit Aufräumarbeiten und Schadensbeseitigung überwiegend gebunden. In der kommenden Fällperiode werden daher zu großen Teilen die identischen Bestände und Waldgebiete des Vorjahres durchforstet.

 

Wie in den vergangenen Jahren bietet die Verwaltung zwei Informationsveranstaltungen an, um die Maßnahmen den Bürgerinnen und Bürgern zu erläutern. Die Ortsbegehungen finden statt:

 

1) am 11.12.2018 um 15:00 Uhr im Revierpark und

2) am 12.12.2018 um 15:00 Uhr im Bereich des Sterkrader Waldes.

 

 

Herr Filarsky schlägt die Zurückstellung der Durchforstungsmaßnahmen bis zur Vorlage des Waldschadensberichtes vor. Nach Ansicht von Herrn Depping besteht ein Widerspruch hinsichtlich des begrenzten Personaleinsatzes und dem Festhalten an der zu schlagenden Holzmenge. Herr Dreschmann erläutert, dass Sturmschäden überwiegend in städtischen Randbereichen und weniger in Wäldern auftraten. In den städtischen Waldgebieten besteht daher weiterhin ein durchschnittlicher Zuwachs von etwa 5,2 Festmetern pro Jahr. Herr Werntgen-Orman weist darauf hin, dass Oberhausen von dem Sturmereignis relativ verschont blieb. Zudem handelt es sich bei den städtischen Waldflächen nicht um einen Wirtschaftswald. In diesem Zusammenhang sollen die vorgesehenen Holzentnahmen zur Stärkung des Restbestandes dienen. Eine Intensivierung von Fällmaßnahmen ist nicht vorgesehen.

 

Frau Schiemanowski betont, dass bei der Holzentnahme keine wirtschaftlichen Aspekte im Vordergrund stehen sollten. Starke Bäume können verbleiben und durch maßvolle Entnahme umliegender Gehölze begünstigt und gestärkt werden. Aufgrund des Fällverbotzeitraumes im Frühjahr sollten die Holzentnahmen daher im Winter stattfinden.

Auch wenn die OGM aufgrund der geschilderten Ereignisse mit den Fällungen in Verzug geraten ist, werden nach Angaben von Herrn Werntgen-Orman im Frühjahr keine Durchforstungen mehr durchgeführt. Alternativen zum Einsatz schwerer Holzerntemaschinen sind überwiegend von der Witterung abhängig. Herr von der Bey ergänzt, dass aufgrund der extremen Trockenheit derzeit keine Bodenschäden bei den Durchforstungsarbeiten zu befürchten sind. Frau Hingmann bittet auf Baumhöhlen zu achten und einen entsprechenden Hinweis an den Stadtförster weiter zu leiten.

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage