25.06.2018 - 3 Große Anfrage gemäß § 6 der Geschäftsordnung de...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Stadtv. Bongers begründet die Große Anfrage damit, dass deren Beantwortung dabei helfen soll, die Lebenswirklichkeit von Seniorinnen und Senioren in Oberhausen zu erfassen. Dazu bedarf es aktueller Informationen über die Bevölkerungsstruktur und die Prognosen der Stadt, damit auf die Herausforderungen, die sich daraus ergeben und noch verstärkt ergeben werden reagiert werden kann.

Frau Beig. Münich macht darauf aufmerksam, dass Pflegebedürftigkeit Angehörige oft unvorbereitet trifft. Deshalb ist ein einfacher Zugang zu qualifizierten Beratungsangeboten von großer Bedeutung. Besonders unterstützenswert ist, dass alte Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer Umgebung leben können. Dazu ist es wichtig, die Mobilität, Selbstständigkeit und die Teilhabe von älteren Menschen so lange wie möglich zu erhalten nach dem Motto: Ambulante Hilfe geht vor stationärer Hilfe. Lohnenswert ist es in diesem Zusammenhang, einen zukunftsweisenden Blick auf die Wohnquartiere zu richten und hier insbesondere die wohnortnahe Versorgung, aber auch die gender- und kulturpolitischen Aspekte.

Stadtv. Oberste-Kleinbeck sieht in dem Bau von weiteren altengerechten und barrierefreien und bezahlbaren Wohnungen noch ein Zukunftsprojekt, damit alte Menschen so lange wie möglich bequem und selbstbestimmt leben können. Für sie dient die Große Anfrage als Grundlage für weitere Anträge in den Fachausschüssen.

Stadtv. Nakot hält es für einen wichtigen Schritt, die Hilfen im täglichen Leben der Seniorinnen und Senioren auszubauen. Dazu gehört z. B. die Hilfe im Haushalt, beim Einkaufen und den Verwaltungsdiensten.

Stadtv. Blanke merkt an, dass es sinnvoll erscheint, die Feminisierung im Blick zu halten, da das Bild der älteren Menschen tatsächlich vorrangig von Frauen geprägt wird. Deutlich wurde auch, dass es an Plätzen für junge Pflege fehlt und dringend entsprechende Angebote eingebracht werden müssen.

Stadtv. Koch bezeichnet die Antworten der Verwaltung als eine ausbaufähige Grundlage, die Informationspolitik weiterzuentwickeln, sich der Altersarmut, der Fragen rund um das Thema Pflege und dem fehlenden Personal, ÖPNV, kultureller Angebot und Seniorensport etc. anzunehmen. Es gibt vieles nachzuholen.

Für Stadtv. Runkler liefert die Große Anfrage wertvolle Erkenntnisse für den Erhalt  eines realistischen Bildes, um daraufhin die praktische Anwendung anzugehen. Mit den Umsetzungsvorschlägen befassen sich dann die Fachausschüsse.

Frau Stadtv. Walther nimmt ihre Kleine Anfrage zur Fitness-Geräte Anlage im Königshütter Park, deren Nutzungsfrequenz äußerst gering ist, zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass man sich mit Blicke auf die Frage 63 der Großen Anfrage sehr wohl überlegen sollte, ob es wirklich sinnvoll ist, solche Angebote auf andere Stadtteile übertragen zu wollen.

Stadtv. Mellis stimmt mit seinen Vorrednern überein, dass die Ist-Analyse ein geeignetes Werkzeug ist, die Seniorenpolitik lokal anzugehen und die selbstbestimmte Lebensführung zu fördern. Bei der Umsetzung sollten der betroffene Personenkreis beteiligt werden. Zudem sollte der kommunalen Seniorenarbeit mehr Beachtung geschenkt werden, indem z. B. eine Aufwertung des Seniorenbeirats in Betracht gezogen wird.

Stadtv. Nowak macht darauf aufmerksam, dass bereits bei Erteilung einer Baugenehmigung auf eine seniorengerechte Bauweise geachtet werden sollte.

OB Schranz hält fest, dass dieses Thema den politischen Gremien erhalten bleiben wird.

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Beschluss

Der Rat der Stadt nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

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