18.06.2018 - 11 Eingabe des Bundes für Umwelt und Naturschutz D...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beratung

Stadtv. Axt hält den Inhalt der Anregung für durchweg zustimmungswürdig. Auf den Einsatz von Glyphosat kann man grundsätzlich verzichten. Bei den Oberhausener Bauern kommt das Mittel nur auf Kartoffeläckern gegen Schnecken zum Einsatz. Glücklicherweise gibt es in Oberhausen nicht viele Kartoffeläcker. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den Antrag der Koalition für die kommende Ratssitzung, der das Problem in noch weitergehendem Ausmaß und mit intensiveren Auswirkungen aufgreift.

Stadtv. Karschti bittet darum, bei diesem Thema die Kleingärtner nicht aus den Augen zu verlieren.

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Beschluss

Der Hauptausschuss - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - fasst einstimmig folgenden Beschluss:

 

"1. Der Hauptausschuss unterstützt die Zielsetzung, die landwirtschaftlichen Flächen im Eigentum der Stadt umweltgerecht zu bewirtschaften, um so der Zerstörung der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken. Dazu soll in den Pachtverträgen unter anderem der Einsatz von Glyphosat auf stadteigenen landwirtschaftlichen Flächen grundsätzlich untersagt werden.

 

2. Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung im Rahmen eines Runden Tisches mit den Landwirten, der Landeswirtschaftskammer NRW und dem BUND eine möglichst einvernehmliche Lösung hierzu zu erarbeiten. Die Ergebnisse des Runden Tisches sind neben dem Hauptausschuss den zuständigen Fachgremien (Naturschutzbeirat, Umweltausschuss) vorzulegen."

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Anlagen zur Vorlage