19.04.2018 - 6.2 Antrag gemäß § 4 der Geschäftsordnung der Frakt...

Beschluss:
abgelehnt
Reduzieren

Beratung

In seiner Antragsbegründung geht Herr Nowak auf die temporäre Aufwertung mit verschiedenen Aktivitäten und Möglichkeiten in diesem Bereich ein.

 

Herr Cordes wünscht sich dort endlich nichts anderes außer baulichen Aktivitäten.

 

Für Herrn Ingendoh würde eine Mischung aus den Vorschlägen seiner beiden Vorredner eine vernünftige Lösung darstellen. Weitere Überlegungen zur Zukunft dieser Fläche finden jetzt statt. Herr Ingendoh fragt nach den Gerüstfolien für eine verbesserte Optik, kennt aber deren Kostenrahmen für die weiteren Planungen nicht.

 

Herr Bezirksbürgermeister Real fragt nach, inwieweit die Verwaltung sich schon mit diesem Kostenrahmen beschäftigt hat.

 

Frau Beigeordnete Lauxen geht kurz auf die aktuelle Nutzung ein. Die Umsetzung weiterer Punkte ist schwierig und wegen der Verkehrssicherheitspflicht auch kostenintensiv.

 

Frau Cremer weist darauf hin, dass auch die Vorschläge ihrer Fraktion nicht viel kosten sollen.

 

In der weiteren Diskussion um die Kosten für die Umsetzung der genannten Vorschläge weist Frau Cremer darauf hin, dass die genannten Vorschläge nicht viel kosten sollen. Herr Bezirksbürgermeister Real geht kurz auf das laufende Verfahren ein. Im Grunde sind die Vorschläge für Herrn Ingendoh nachvollziehbar. Nur bei vertretbaren Kosten könnte Herr Ingendoh den Vorschlägen zustimmen, alles andere würde ein "Nein" erhalten.

 

Wegen des Vorschlages von Herrn Nowak auf das Verputzen der angrenzenden freien Wandflächen, damit es ordentlicher aussieht, verweist Herr Berndt auf die Zuständigkeit des jeweiligen Eigentümers. Ergänzend erläutert Herr Ingendoh dazu die rechtlichen Hintergründe.

 

Herr Bezirksbürgermeister Real hält die Überprüfung der Verwaltung fest.

 

(Im Nachgang teilt Frau Beigeordnete Lauxen das Ergebnis der Überprüfung wie folgt mit: Die OGM weist darauf hin, dass für das Verhängen mit einer "Gerüstplane" die Zustimmung der betroffenen Nachbarschaft erforderlich ist. Unabhängig von dieser Einschränkung werden die Einmalkosten rund 17.800,00 EUR betragen. Hinzukommen Folgekosten für die entsprechende Anmietung der Gerüste inklusive Gerüstplanen.)

 

Der Antrag wird mit der Zustimmung der beiden Stimmen der Fraktion "Offen für Bürger" mehrheitlich von der Bezirksvertretung Sterkrade abgelehnt.

Reduzieren

Beschluss

Beschlussvorschlag

 

Die Bezirksvertretung Sterkrade beschließt, die Stadtverwaltung zu beauftragen, ein Konzept für eine temporäre Nutzung und Attraktivitätssteigerung des Kaiser & Ganz-Areals zu entwickeln.

 

Dabei sollen auch folgende Ideen geprüft werden:

 

- Initiierung eines Künstlerwettbewerbs zur attraktiven Gestaltung der Wände der angrenzenden Nachbarhäuser

- alternativ: Verputzen der Wände der Nachbarhäuser zur Attraktivitätssteigerung

- alternativ: Nutzung der Wände für eine Dauerprojektion mit Filmen der Stadt Oberhausen oder Kurzfilmen der Kurzfilmtage

- Aktionstag oder -woche für das Grundstück mit Sitz- und Grünflächen, um Investoren und Bürger für das Grundstück zu interessieren

- weitere Aktionen wie „Public Viewing“ zur bevorstehenden Weltmeisterschaft wären mit einem Verputzen der Wände oder einer Installation von Projektionsflächen möglich.