11.04.2018 - 1.3 Sozialbericht 2017 – Einführung von Sozialindic...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Trappmann erläutert den Sozialbericht anhand einer Powerpoint-Präsentation.

 

Herr Telli merkt an, dass die im Bericht genannten Fokusgebiete nicht neu wären und dass eine Einbindung der freien Träger bei der Erstellung des Berichts bisher nicht erfolgte.

Er bittet zudem um eine genaue Differenzierung hinsichtlich der Indikatoren, die nicht alle für soziale Problemlagen stehen und erwartet konkrete Vorschläge zum Schluss eines Berichts, damit die Lösungsvorschläge bei Haushaltsgesprächen berücksichtigt werden können.

 

Im Bericht wurde aufgrund der kurzen Erstellungszeit (10 Monate), welche durch das Förderprojekt „NRW hält zusammen“ gesetzt war, auf weitergehende Handlungsempfehlungen verzichtet.

 

Der Bericht soll nun zu einem Austausch anregen, aus denen integrierte und umsetzbare Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Hierzu soll insbesondere das Instrument der Sozialraumgespräche genutzt werden, da dort die jeweils relevanten Akteure einbezogen werden können.

 

Frau Münich ist dankbar für die Hinweise von Herrn Telli, erläutert aber zudem, dass der Sozialbericht Teil der Fördervereinbarung ist. Eine auf den Bericht aufbauende Sozialplanung ist nun möglich. Lösungsansätze können nun erarbeitet und umgesetzt werden. Die Quartiere, in denen trotz Umsetzung keine Änderungen eintreten, stellen dann eine besondere Herausforderung dar.

 

Herr Tscharke dankt Frau Trappmann für den guten Bericht. Dieser stellt einen ersten Aufschlag dar. Die bisher erstellten Konzepte regten nicht zum Handeln an. Der vorliegende Bericht ist jedoch ein Anfang, um ein Handeln zu ermöglichen. Zu den Akteuren gibt der Bericht ebenfalls erste Hinweise.

 

Frau Walther dankt für den Bericht und stellt fest, dass die eigentliche Arbeit nunmehr aus dem Bericht heraus anknüpfen kann. In den bestehenden Sozialraumgremien fehlen ihr jedoch viele Akteure.

 

Herr Girrullis dankt ebenfalls für den Bericht, anhand dessen man Entwicklungen erkennen kann und nunmehr die Möglichkeit hat, zeitnah gegenzusteuern.

 

Herr Runkler stellt fest, dass in dem Bericht erstmals Indikatoren zur Berechnung von Sozialindices verwendet werden, um Förderbedarfe für die jeweiligen Quartiere festzustellen. Dank der Stelle in der Sozialplanung, die aufgrund der Fördermittel durch das Land eingerichtet werden konnte, können nunmehr erste Schritte zur Umsetzung eingeleitet werden.

Herr Stelzer sieht durch den Bericht die Möglichkeit einer Verlaufskontrolle, d.h. die Wirkung von Lösungsansätzen kann beobachtet werden. Greifen die Lösungsansätze nicht, können diese gegebenenfalls anhand der Indices nachjustiert werden.

 

Frau Trappmann teilt mit, dass der Sozialbericht alle 2 Jahre fortgeschrieben werden soll.

 

Frau Münich ergänzt, dass nun gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.

 

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Beschluss

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

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Anlagen zur Vorlage