15.03.2018 - 6.1 Projektantrag zur Förderung gleichstellungsrele...

Beschluss:
abgelehnt
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Beratung

Frau Schmidt erfragt, wie viele Frauen durch das Angebot erreicht werden und ob ausreichend Fahrräder für die Teilnehmerinnen vorhanden sind. Ferner regt sie an, das Angebot auch auf Männer auszuweiten und erkundigt sich nach der Nachhaltigkeit des Projektes.

Frau Damsen erklärt, dass viele Frauen Bedarf an einem solchen Angebot haben, das Angebot jedoch seitens der Frauenberatungsstelle zunächst auf 6 Frauen  beschränkt wird. Die Fahrräder werden aus Spenden zur Verfügung gestellt, so dass die Frauen auch nach abgeschlossenem Fahrradtraining das Fahrrad nutzen können. So wird nachhaltig die Mobilität der Frauen gefördert.

 

Herr Dröhne bemängelt die Höhe der Kosten für 6 Teilnehmerinnen und erkundigt sich, warum so viele Übungsstunden festgeschrieben wurden. Ferner fragt er nach, warum die Kosten für die Trainerinnen und Trainer so hoch angesetzt sind.

 

Herr Lütte erkundigt sich, welche Gruppe von Frauen erreicht werden soll und gibt zu bedenken, dass die Frauen ggf. nicht mit den Trainern sprechen dürfen. Ferner hinterfragt er, ob das Projekt langfristig erstrebenswert sei, da die Frauen unter Umständen nach kurzer Zeit in ihre Heimatländer zurückkehren würden und somit das Wissen über deutsche Verkehrsregeln nicht mehr erforderlich sei.

Ferner bemängelt er die hohen Kosten für Informationsbroschüren in den verschiedenen Sprachen.

 

Herr Wilger merkt an, dass bei einer Ausweitung des Projektes auch auf Männer der gleichstellungsrechtliche Aspekt fehlen würde.

 

Frau Tscharke erläutert, dass die Ausweitung des Projektes auf Männer nicht nur auf das Erlernen des Radfahrens bezogen war. Ihr ist es wichtig, den Männern die

 

Gründe für das Projekt darzulegen, um so eine Nachhaltigkeit für die Frauen zu erreichen

 

Frau Boos findet die Projektidee grundsätzlich unterstützenswert, wünscht sich aber eine Öffnung für mehr Teilnehmerinnen.

 

Herr Dröhne regt an, bei örtlichen Vereinen nach Trainern und Trainerinnen nachzufragen.

 

Frau Opitz weist ausdrücklich auf die Wichtigkeit von Integrationsarbeit hin, unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes in Oberhausen bzw. in Deutschland.

 

Frau Birkenstock erläutert, dass der Kontakt zu den Frauen zum Einen in der Beratung und zum Anderen durch Kontakte zu Flüchtlingsunterbringungen zustande kommt.

 

Die Vorsitzende fasst zusammen, dass es sich grundsätzlich um ein unterstützenswertes Projekt zur Steigerung der Selbstständigkeit von Flüchtlingsfrauen handelt, jedoch einige Punkte unklar sind.

Daher schlägt sie vor, die offenen Fragen zu klären und erneut über den veränderten Antrag im nächsten Gleichstellungsausschuss am 25.04.2018 abzustimmen.

 

Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=121572&selfaction=print