08.03.2018 - 6.2 Antrag gemäß § 2 der Geschäftsordnung der SPD-F...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Sterkrade
- Datum:
- Do., 08.03.2018
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- BV Sterkrade
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Da nicht nur das Sophie-Scholl-Gymnasium von den Starkregenereignissen betroffen war, sondern auch die Anwohnerinnen und Anwohner von der Tirpitzstraße, bittet Herr Cordes die Verwaltung noch einmal um die Darstellung der geplanten und durchgeführten Maßnahmen.
Herr Schulz geht kurz auf die bisherigen und geplanten Maßnahmen der Emschergenossenschaft ein, wozu zukünftig zur Entlastung der Sterkrader Innenstadt auch eine Rohrleitung vom Reinersbach zum Alsbach gehört. Hinzu kommen noch kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation am Reinersbach.
Herr Bezirksbürgermeister Real stellt fest, dass die Gebäudesicherung des Sophie-Scholl-Gymnasiums jetzt durchgeführt worden ist. Zur Vermeidung und Unterbindung der negativen Folgen von Starkregenereignissen in diesem Bereich müssen jetzt weitere Maßnahmen umgesetzt werden.
Herr Ingendoh verweist auf die beiden bereits stattgefundenen Diskussionen zur technischen Planung und Entwässerung, die ein sehr fachspezifisches Thema behandelt haben. Aus Sicht von Herrn Ingendoh ist die jetzt umgesetzte Maßnahme zur Sicherung des Gebäudes des Sophie-Scholl-Gymnasiums besser als die ursprünglich geplante Lösung. Wesentlich interessanter ist für Herrn Ingendoh die geplante Querverbindung zwischen dem Reiners- und dem Alsbach zur Entlastung der Sterkrader Innenstadt. Für Herrn Ingendoh stellt sich die Frage, warum diese Information nicht schon früher erfolgt ist. Laut Herrn Schulz waren diese Pläne zum damaligen Zeitpunkt noch nicht spruchreif.
Herr Schulz bestätigt Herrn Nowak, dass die in der letzten Sitzung zur Verfügung gestellten Pläne jetzt entsorgt werden können, da eine andere Lösung gefunden worden ist. Die Pläne dienten zur Erläuterung und besseren Anschauung, warum die Variante Schachtbauwerk nicht umgesetzt worden ist.
Herr Bezirksbürgermeister Real bittet um Mitteilung, warum die politischen Gremien nicht entsprechend über die letztendlich nicht geeignete Maßnahme "Schachtbauwerk" und die jetzt umgesetzte Maßnahme informiert worden sind.
Herr Kalthoff geht kurz auf den Auftrag und die Zusammenarbeit mit der WBO GmbH ein und erläutert die Planungen. Herr Kalthoff bittet um Entschuldigung dafür, dass es versäumt worden ist, die zuständigen und beteiligten politischen Gremien über die neue gefundene Lösung rechtzeitig zu informieren.
Herr Berndt fragt nach, ob durch den Verzicht des mit hohen Kosten verbundenen Schachtbauwerks eventuell finanzielle Mittel eingespart worden sind.
Laut Herrn Kalthoff ist bisher der Kostenrahmen für die erste Maßnahme eingehalten worden. Inwieweit dies auch für die Umsetzung der zweiten Maßnahme gilt, wird Herr Kalthoff als Antwort der Niederschrift zur Verfügung stellen.
(Für die Niederschrift teilt Herr Kalthoff mit, dass Mehrkosten nach wie vor nicht zu erwarten sind.)
Herr Bezirksbürgermeister Real stellt fest, dass die Bezirksvertretung Sterkrade die mündlichen Ausführungen zur Kenntnis genommen hat.
