25.01.2018 - 2 Verkehrsrechner Alt-Oberhausen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

In ihrer Präsentation geht Frau Wegmeyer auf die Verkehrssituation der Mülheimer Straße ein und stellt Zahlenmaterial anhand von Statistiken zur Lichtsignalanlagensteuerung vor. Koordinierte Verkehrssteuerung und ein komfortables Störungsmanagement könne nur durch den Anschluss der Lichtsignalanlagen an den Verkehrsrechner gewährleistet werden.

 

Die Mülheimer Straße wird täglich von rund 40.000 Fahrzeugen befahren. Via Bluetooth könne anhand der Durchfahreranzahl und der Geschwindigkeit eine Analyse des Verkehrsflusses erreicht werden. Zu berücksichtigen sei die Unterbrechung der „Grünen Welle" durch Ausfahrten von Feuerwehreinsatzfahrzeugen. Bei einer Unterbrechung der Ampelschaltung durch einen Feuerwehreinsatz, kann der Rückstau in der Spitzenstunde oft erst nach ca. 20-30 Minuten abgebaut werden. Eine Verbesserung des Verkehrsdurchflusses könne durch intelligente Verknüpfungen mit einer Feuerwehr-Routen-Software und dem Verkehrsrechner erreicht werden.

 

Herr Flore bedankt sich für den Vortrag und weist auf entsprechende Software und Verkerhrs-Apps im Rahmen von Verkehrsprüfungssystemen hin.

 

Frau Wegmeyer ergänzt, dass erste Gespräche mit Software Herstellern geführt wurden, um im späteren Verlauf eine Systemsoftware in Oberhausen einzubeziehen.

 

Herr Ingendoh schlägt den Einbezug von Daten, die über Navigationsgeräte an Fahrzeughersteller übermittelt werden, vor.

 

Herr Bandel bedankt sich für den Vortrag und hebt die Leistungskapazität des neuen Verkehrsrechners hervor und gibt an, dass sich zurzeit die Stadt im Einspeiseprozess befindet, in dem erhebliche Datenmengen eingerechnet werden.

 

Herr Flore stellt den grundlegenden Handlungsbedarf zur Verkehrsleitung fest und möchte dem subjektiven Eindruck der Verkehrsteilnehmer hinsichtlich einer Stauzunahme entgegenwirken und befürwortet den Einsatz neuer Technik.

 

Herr Langnese bedankt sich für den Vortrag und begrüßt die Möglichkeit der Kombination von Datenverarbeitung über den Verkehrsrechner und aktueller Verkehrsinformationen.

 

Herr Nakot geht auf die derzeit vorhandene Technik der Feuerwehr ein und weist darauf hin, dass diese erneuerungswürdig sei.

 

Herr Auschrat bekräftigt die Aussage des Vorredners und führt aus, dass im Einsatzfall die Ausfahrt der Fahrzeuge bis heute manuell geregelt wird.

 

Frau Wegmeyer ergänzt, dass die letzte Aufrüstung des Verkehrsrechners in Alt-Oberhausen 1995 durchgeführt wurde.

 

Herr Schöter fragt nach einer Berechnung des Ampelaufkommens.

 

Frau Wegmeyer erläutert, dass Zwangspunkte und Querwellen händisch zugefügt werden.

 

Frau Lauxen macht abschließend deutlich, dass die Mittel für Hard-/Software bereits bewilligt sind und die Anmeldung von Fördermitteln für eine umweltorientierte Digitalisierung des Verkehrssystems in Anspruch genommen werden können und führt kurz über den positiven Einsatz von Echtzeitrechnern aus.

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Beschluss

Der Umweltausschuss nimmt die Drucksache M/16/3220-01 zur Kenntnis.

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