29.11.2017 - 8 Antrag der SPD-Fraktion, Fraktion Die Grünen un...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Ringert berichtet mittels einer Power Point Präsentation über die wichtigsten Eckpunkte zur Kinderbetreuung in Oberhausen. Diese ist im Ratsinformationssystem der Stadt Oberhausen hinterlegt. Die Regelangebote der Kindertagesbetreuung wurden an 7 Standorten ausgebaut, die Plätze in der Kindertagespflege auf 80 erhöht. In einem Austausch der Trägervertretungen der Arbeitsgemeinschaft gem. § 78 SGB VIII KTE/KTP wurde die Bereitschaft signalisiert, auf konkrete Anfragen Räume zur Kinderbetreuung zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Oberhausen unterstützt Träger bei der Personalfindung. Es wurde ein Leitfaden zur Installation integrationskursbegleitender Kinderbetreuung erstellt.

 

Seit 2017 bietet die kurbel in zwei Integrationskursen für insgesamt 46 Erwachsene auch 30 Betreuungsplätze für Kinder. In 2018 ist ein weiterer Kurs im Norden von Oberhausen geplant.

 

Frau Schadt kritisiert, dass insbesondere im „Erweiterten Runden Tisch Flüchtlinge“ der Bedarf an Kinderbetreuung deutlich benannt wurde und dieser mit den dargestellten Maßnahmen nicht gedeckt sei. Es ist eindeutig feststellbar, dass insbesondere Frauen die Integrationsmaßnahmen durch die fehlende Betreuung ihrer Kinder nicht wahrnehmen.

 

Herr Wilger ergänzt, dass die Problematik seit März 2016 immer wieder thematisiert wird, aber kein Fortschritt oder aber Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

 

Frau Tscharke erfragt konkrete Zahlen zum Bedarf. Herr Ringert erläutert, dass diese Zahlen derzeit nicht valide darstellbar sind.

 

Frau Schadt weist eindrücklich auf die Wichtigkeit dieses Themas hin. Dies wurde ebenfalls im Handlungskonzept Flüchtlinge aufgegriffen und dargestellt. Gelingende Integration ist nur über das Erlernen von Sprache möglich. Sie stellt die Verantwortung der Verwaltung heraus, den Bedarf festzustellen und entsprechende Plätze vorzuhalten.

 

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Anlagen