18.10.2017 - 1.2 Abschlussbericht con_sens
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.2
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 18.10.2017
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Isabella Schraven
- Beschluss:
- vertagt
Beratung
Eingangs nimmt Frau Münich Bezug auf den Beschluss des Rates der Stadt Oberhausen vom 19.12.2016 zur Evaluierung und Umsetzungsbegleitung der Konsolidierungsmaßnahmen im Bereich 3-1/Kinder, Jugend, Bildung und spricht ihren Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, die das Vorhaben ambitioniert unterstützt haben.
Dem Dank schließt sich Herr Klein, con_sens, an.
Sodann stellt er in einer Powerpoint-Präsentation das Ergebnis der Evaluierung und Umsetzungsbegleitung dar, die der Niederschrift als Anlage beigefügt ist.
In der nachfolgenden Diskussion wird die Schnittstelle zwischen dem Fachbereich Erzieherische Hilfe und der Kämmerei thematisiert. Um eine bessere Darstellung in der Kosten- und Leistungsrechnung zu erreichen, wurde eine Überleitungsmatrix entwickelt. Der Quartalsbericht ist jedoch tiefergehender und kann nicht so detailliert in der Kosten- und Leistungsrechnung wiedergespiegelt werden.
Frau Münich und Herr Klein heben hervor, dass die Kostensteigerung im Bereich der ambulanten Hilfen nunmehr gedämpft werden konnten und eine Kostensteigerung von 2016 auf 2017 wahrscheinlich nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen wird. Herr Klein regt darüber hinaus an, die Fallkosten mit anderen Jugendämtern zu vergleichen und auch über eine Poolbildung im Bereich der Integrationshelfer nachzudenken.
Frau Münich nimmt die Anregung von Frau Willing-Spielmann auf, gemeinsam mit umliegenden Städten die Kosten der Fachleistungsstunden im ambulanten Bereich möglichst zu reduzieren. Entsprechende Kontakte sollen nach der Besetzung der vakanten und vakant werdenden Stellen aufgenommen werden.
Auf den Einwand von Frau Walther hinsichtlich der im Aufgabengebiet neu geschaffenen Stellen, entgegnet Frau Willing-Spielmann, dass erfahrungsgemäß bei weniger Personal mehr Hilfeleistungen erbracht werden, durch mehr Personal jedoch die Hilfeleistungen gezielter eingesetzt werden können. Frau Münich ergänzt, dass durch die geschaffenen neuen Stellen, wie von Frau Walther vermutet, kein „Wasserkopf“ entstanden ist, sondern die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort mit betroffenen Familien arbeiten. Auch ist der Fallzuwachs schneller angestiegen als die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Abschließend weist Frau Münich darauf hin, dass auch das Aufgabenfeld der stationären Hilfen näher betrachtet werden muss, um auch hier die Hilfen gezielter einzusetzen.
Die Vorlage soll in der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses abschließend beraten werden.
Nachtrag:
Die Rückfragen der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses bezüglich der fehlerhaften Zahlen im Quartalsbericht lassen sich durch Rundungsabweichung erklären. Zur Verdeutlichung sind der Niederschrift zum einen der ursprüngliche Quartalsbericht mit einem Kommentar, sowie eine korrigierte Fassung der Niederschrift als Anlage beigefügt.
Da sich hierdurch auch Veränderungen bei den Summen der Präsentation ergeben haben, wird diese ebenfalls durch eine beigefügte korrigierte Fassung ersetzt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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419,1 kB
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