07.09.2017 - 2.1 Konzeptionelle Entwicklung des Gebäudekomplexes...

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Beratung

Herr Tscharke äußert sein Unverständnis zu der fraglichen Vorlage und spricht insoweit von einem „Chaos vor dem ersten Spatenstich". Er ist sehr betroffen vom Inhalt der Vorlage und kann nicht nachvollziehen, dass nach der Sitzung des Sozialausschusses am 31.05.2017 neue Standards zu Mehrkosten in Höhe von mehr als 400.000 Euro führen sollen.

Herr Runkler hält die Maßnahmen für sinnvoll, zumal durch den LV Rheinland eine rollstuhlgerechte Gestaltung empfohlen wird und bezüglich der Klinkerfassade Folgekosten eingespart werden.

 

Herr Spiecker weist die „Chaoskritik" scharf zurück. Allen Mitgliedern des Sozialausschusses muss klar sein, dass es keinen gesetzlichen Zwang zu einer „rollstuhlgerechten Bauweise" gibt. Deshalb hätte weder der Architekt noch er selbst diesen „Standard" in der bisherigen Planung berücksichtigen müssen. Die „Rollstuhlgerechtigkeit" ist vielmehr erst durch die Empfehlung der Vertreter des LVR und durch die Einlassungen der örtlichen WTG-Behörde zum Diskussionspunkt geworden. Dies hat dann im Ergebnis zu der Forderung der Gesellschafter und zu der jetzigen Beschlussvorlage geführt. Herr Spiecker weist auch insoweit die von Herrn Tscharke geäußerte Kritik am Architekten und seiner Person zurück.

Alle Mitglieder des Sozialausschusses sind bereits durch die Vorlage B/16/2525-01 in der Sitzung des Sozialausschusses am 05.04.2017 auf die Sinnhaftigkeit einer Klinkerfassade und die zwangsläufig verbundenen Mehrkosten hingewiesen worden.

Frau Münich teilt mit, dass eine umfassende Recherche der Fachverwaltung durch Befragen anderer Betreiber, der Geschäftsführung sowie Pflegepersonal zu diesem Entscheidungsvorschlag geführt hat.

 

Frau Walther beurteilt den Antrag als sinnvoll.

Sie bittet um Informationen zu dem zum Ersatzneubau eingegangenen Anschreiben von Bürgern.

 

Frau Münich teilt hierzu mit, dass ein umfangreicher Fragenkatalog eingegangen ist, der sich derzeit im Bearbeitungsgang befindet. Es wird ein entsprechendes Antwortschreiben gefertigt, in dem alle Antworten der betroffenen Bereiche zusammengeführt werden.

 

Herr Telli befürwortet grundsätzlich die Änderungen, die aus den Empfehlungen des LV resultieren.

 

 

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss berät die Drucksache B/16/2876-01 ohne Votum vor.