07.03.2017 - 6 Basisgesundheitsbericht 2016 der Stadt Oberhausen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Albrecht-Mainz erklärt vorab, dass der Beratungslauf dieser Vorlage um den Sportausschuss am 23.03.2017 und den Schulausschuss am 03.05.2017 ergänzt wird.

 

Herr Dr. Karbach ergänzt, dass der vorliegende Basisgesundheitsbericht der erste Aufschlag einer regelmäßigen Berichterstattung sein soll. Aufgrund des statistischen Datenmaterials können Hinweise zu therapeutischen und präventiven Mitteln und Maßnahmen für die städtische Bevölkerung eruiert werden. Die Kontinuität und Struktur der Berichterstattung wird mittelfristig Vergleichswerte erkennbar machen und Aufschluss darüber geben, wo Veränderungen stattgefunden haben und Ziele erreicht werden konnten.

 

Frau Schadt mangelt es in der Berichterstattung an genderspezifischen Aspekten. Auch nimmt sie ein Defizit an Beratungsstellen war. So sieht sie beispielsweise die Notwendigkeit einer gezielten Ansprache für Männer. Diese sind häufiger von Suizid betroffen als Frauen und frühzeitige Interventionsmaßnahmen daher sinnvoll.

 

Frau Bongers bemerkt, dass eine Zunahme an sexuell übertragbaren Erkrankungen bei der Bevölkerung zu verzeichnen ist. Es ist möglich, dass die Menschen trotz ausreichender Aufklärung sorgloser im Umgang miteinander geworden. An dieser Stelle müssten Präventionsmaßnahmen intensiviert werden.

 

Herr Blanke wünscht, dass das Thema der Erkrankungen durch Umwelteinflüsse fokussiert betrachtet wird. Außerdem hält er den interkommunalen Vergleich von Risikobetrachtungen und Erkrankungsbildern sinnvoll.

 

Frau Dr. Neumeyer-Sickinger macht deutlich, dass derzeit aufgrund unterschiedlich genutzter Daten Vergleichswerte noch nicht gebildet werden können. Das Thema der Umwelterkrankungen wird im nächsten Bericht aufgeführt sein.

 

Herr Driever wünscht Informationen zur Möglichkeit der Nutzung des HIV- Schnelltestes in Oberhausen. Dieser steht im Gesundheitsamt zur Verfügung.

 

Herr Wilger und Frau Müthing bemerken die Unterschiede in der Sterblichkeitsrate in den Sozialquartieren. Diese sind nicht durch eine Häufung von Altersheimen und Krankenhäusern zu begründen, da hier die betreffenden Personen den Wohnorten zugewiesen werden. Vermutlich handelt es sich um sozioökonomische Gründe.

 

Ausgehend von den Erkenntnissen zu präventiven Maßnahmen und konkreten Handlungsempfehlungen für die Stadtbevölkerung, wünscht sich der Gleichstellungsausschuss in einem der nächsten Sitzungstermine (Sitzungstermine im Folgenden: 26.04.2017, 13.06.2017, 06.09.2017)  eine Berichterstattung der Stadtverwaltung zum betrieblichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten.

 

 

Der Gleichstellungsausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis

 

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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