07.03.2017 - 3 Umfrage zum Nutzungsverhalten des Oberhausener ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Gleichstellungsausschuss
- Datum:
- Di., 07.03.2017
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Gleichstellungsbeauftragte
- Bearbeitung:
- Claudia Silber
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Costecki erläutert die wesentlichen Erkenntnisse und Umfrageergebnisse zum Nutzungsverhalten des Oberhausener Mädchenmerkers von Mädchen und Jungen zu Interessen zu Informationen zur Berufswahlorientierung. Weiterhin stellt sie die Layoutveränderungen des Mädchenmerkers für die Ausgabe 2017/2018 anhand eines Beispiels dar. Ergänzend führt sie aus, dass Jungen einen Kalender weniger nutzen und die Übertragung der Idee eines „Jungenmerkers“ keine geeignete Form zur Berufswahlorientierung darstellt. Eventuell sind Jungen besser über Informationsveranstaltungen erreichbar. Die Umfrageergebnisse werden ebenfalls den Gleichstellungsstellen in Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis gegeben, mit denen der Mädchenmerker herausgegeben wird.
Frau Bongers lobt die Umsetzung der Evaluation des Mädchenmerkers. Diesen gibt es bereits seit vielen Jahren und er war sicherlich in der Vergangenheit für viele junge Menschen hilfreich und nützlich. Nichts desto trotz sind Planungen für Veränderungen immer sinnvoll und dienen dazu, bestehende Konzepte zu hinterfragen.
Herr Wilger und Herr Driever sehen in der Papierform des Mädchenmerkers eine überholte Version des Informationsflusses. Sie sehen die Zukunft eher in einer digitalen Bereitstellung relevanter Informationen, allerdings insgesamt für junge Menschen. Diesen Gedanken teilt Frau Cremer. Sie befürchtet durch die geschlechtsspezifische Ansprache ein Zementieren von Rollenbildern. Frau Müthing ergänzt, dass durch eine Internetpräsenz aktuelle Themen fortlaufend platziert werden können.
Frau Schadt erfragt die Repräsentanz des Umfrageergebnisses und bewertet den Mädchenmerker insgesamt inhaltlich, aber auch in der Form als veraltet und überholt.
Frau Costecki berichtet, dass zehn Schulen, unterschiedlicher Schulformen, zur Mitwirkung motiviert werden konnten. Die Abfrage erfolgte durch Fragebögen, allerdings im qualitativen Kontext. Das heißt, dass die Bögen erläutert wurden und Ansprechpartnerinnen für etwaige Rückfragen zur Verfügung standen. Sie ergänzt weiter, dass die Herausgabe 2017/2018 überregional zugesagt wurde. Ob und in welcher Form eine Auflage darüber hinaus gewünscht wird, ist auch vom politischen Willen abhängig. Frau Costecki gibt zu bedenken, dass die Papierform möglicherweise gezielter auch bisher unbekanntere Themen, Berufsporträts und Bildungswege anspricht und Informationen liefert. Letztlich ist die Medienpräsenz allgegenwärtig und vielfältig, so dass ein gezieltes Abgreifen von Informationen schwer fallen könnte. Diese Einschätzung teilt Herr Jaculy. Aus seiner Sicht soll der Mädchenmerker Bedarfe wecken und Wege aufzeigen.
Frau Schadt votiert für eine Informationssammlung insgesamt für junge Menschen und eine geschlechtsneutrale Herangehensweise.
Frau Costecki nimmt die Anregungen auf. Die Verwaltung wird mittelfristig beauftragt, die Umsetzung des Mädchenmerkers in Papier, eine digitale Version, die Definition der Zielgruppe und die Finanzierung zu prüfen.
Der Gleichstellungsausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis |
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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103,2 kB
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32 kB
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