09.02.2017 - 3.2 Jahresbericht des Ausschusses für den Schulspor...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Bürgermeister Broß bedankt sich beim Ausschuss für den Schulsport, Sponsoren, Helfern und Lehrern, ohne die es diese zahlreichen schulsportlichen Veranstaltungen nicht geben würde. Er hebt die Ehrung der Anne-Frank-Realschule als 1000ste Sporthelferschule in NRW hervor. In diesem Zusammenhang fragt Herr Broß, ob es bei den an der Sporthelferausbildung teilnehmenden Schulsystemen eine prozentuale Aufteilung gibt. Ferner bittet Herr Broß um einen aktuellen Sachstand hinsichtlich der Neukonzeption der Wasserzeitenvergabe beim Schulschwimmen.

 

Herr Nahrstedt nimmt zunächst Bezug zur Sporthelferausbildung. Demnach würden sich außer den Oberhausener Hauptschulen und Berufskollegs alle anderen weiterführenden Schulformen (Gymnasien, Gesamtschulen, Förderschulen, Realschulen) an dem Projekt beteiligen und 13- bis 17-jährige Sporthelfer ausbilden.

 

Allerdings setzen die einzelnen Schulformen bzw. Schulstandorte die Qualifizierungsmaßnahmen in unterschiedlichen Modellen um. Während Gesamtschulen die Jugendlichen überwiegend in Wahlpflichtkursen ausbilden, werden die Sporthelfer in Realschulen, Förderschulen und Gymnasien eher im Rahmen von außerunterrichtlichen Schul-Arbeitsgemeinschaften oder Schulsportgemeinschaften qualifiziert.

 

Als einzige Oberhausener Schule der vier aufgeführten Schulformen bildet laut Herrn Nahrstedt nur die Friedrich-Ebert-Realschule (FER) bislang keine Sporthelfer aus. Hier schränkt Herr Nahrstedt allerdings auch ein, dass die FER keine Ganztagschule ist und daher der Bedarf geringer erscheint.

 

Hinsichtlich des federführend im Auftrag des Bereichs 3-1/Kinder, Jugend und Bildung von der Bergischen Universität Wuppertal neu zu konzipierenden und erstellenden Schulschwimmplans informiert Herr Nahrstedt weiter, dass sich der Ausschuss für den Schulsport in konstruktiven Gesprächen mit dem Bereich 3-1/Kinder, Jugend und Bildung sowie mit dem Bereich 2-5/Sport befindet. Der Zeitplan sieht vor, dass zum Schuljahr 2017/2018 die Wasserzeitenvergabe und daraus resultierend die effektive Wasserzeitennutzung im Schulschwimmen optimiert werden sollen. Die Planumsetzung soll ausgehend der Bedarfsermittlung über die Universität Wuppertal erfolgen. Die Fertigstellung des entsprechenden Erhebungsbogens seitens der Universität Wuppertal ist noch nicht abgeschlossen.

 

Für Herrn Stadtverordneten Kösling ist es bemerkenswert, dass sich nach wie vor so viele Lehrer und Schüler bereit erklären, sich an den Schulsportangeboten/-veranstaltungen zu beteiligen.

 

Herrn Stadtverordneten Nakot fällt auf, dass die Teilnehmerzahl bei den Schulsportgemeinschaften im Vergleich zum vorherigen Schuljahr erfreulicherweise wieder gestiegen ist. Weiter fragt Herr Nakot nach den Sachständen bei der „Ergo-Nacht" und dem „Landesschulsportfest".

 

Herr Nahrstedt erklärt, dass die Organisation der Ergo-Nacht federführend der Gesamtschule Osterfeld (GSO) oblag. Seinerzeit wurde dieses Angebot hauptsächlich von einem im Ruderverein Oberhausen e. V. als Trainer aktiven Sozialpädagogen der GSO aufgebaut. Dieser Lehrer befindet sich seit nunmehr zwei Jahren im Ruhestand und die Schule hat es trotz großer Bemühungen noch nicht geschafft, diesen personellen Aderlass zu kompensieren.

 

Beim Landessportfest, so Herr Nahrstedt, wurden Sportarten wie z. B. Kanu, Schach, Schwimmen oder auch Hockey nicht mehr in den gleichen Umfängen wie in den Vorjahren gefördert und einzelne Wettbewerbe und damit Landesmittel gestrichen. Aus diesem Grund ist auch auf kommunaler Ebene die Umsetzung einzelner Wettkämpfe in den nicht mehr aus Landesmitteln finanzierten Wettbewerben enorm erschwert worden bzw. nicht mehr möglich.

 

Der Sportausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage

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