06.02.2017 - 5 Information Beteiligung an der RWE AG

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Stadtv. Runkler erinnert daran, dass die Dividende und die Zusammenarbeit mit der EVO ein wichtiger Grund für Oberhausen war, die Aktien zu halten. Die jeweils 50 %ige Beteiligung von RWE und Stadt Oberhausen hat sich nunmehr dahingehend geändert, dass RWE nicht mehr beteiligt ist, sondern Innogy. Er bittet hierzu um eine Einschätzung der Verwaltung.

OB Schranz macht deutlich, dass man aus verschiedenen Blickwinkeln auf das Aktien-Depot sehen kann. Einer davon ist der aktuelle Aktienkurs. Dieser hat offenbar die hohen Erwartungen nur eingeschränkt erfüllt. Die Empfehlung des Verbandes der kommunalen Aktionäre (VKA) lautet dennoch, sich nicht von den Aktien zu trennen, sondern die weitere Entwicklung abzuwarten. Die Reaktion in den Gesellschafterkommunen ist unterschiedlich. Die Zahl derer, die sich trotz der Empfehlung des VKA von ihren Aktien trennen, steigt. OB Schranz hält es für ratsam, die Hauptversammlung der RWE AG im April 2017 abzuwarten.

Stadtv. Karschti ist der Meinung, dass die Risiken, die mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohleverstromung verbunden sind, nicht eingeschätzt werden können. Er schlägt vor, eine Prozessbegleitung oder ein Gutachten anzufordern.

OB Schranz weist darauf hin, dass der Rat in der Lage ist, zu bestimmten Fragestellungen ein Gutachten in Auftrag zu geben. Allerdings bezweifelt er, dass ein solcher Weg hilfreich ist. Die Energieproduzenten haben alle sogenannten Globalmodelle was ihre Erwartung für die Entwicklung des Strommarktes betrifft. Sie gehen davon aus, dass sich das Preisniveau verändern wird und damit auch die Rentabilität für die Kohleverstromung in Deutschland.

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Beschluss

Der Hauptausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage