29.06.2016 - 1.3 Entwicklungsplan zur frühkindlichen Bildung, Er...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Münich weist darauf hin, dass der vorliegende Entwicklungsplan als Grundlagenwerk zu verstehen ist. Er enthält sowohl qualitative als auch quantitative Aspekte.

 

Durch Frau Willing-Spielmann wird angeregt, auch Kindertagespflege perspektivisch zu betrachten. Zudem soll eine Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege gefördert und den Eltern Wahlmöglichkeiten dargestellt werden.

 

Diesbezüglich verweist Frau Münich auf die Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Mai 2015, in der diese Thematik ausführlich erörtert wurde.

 

Auf die Nachfrage von Frau Willing-Spielmann, welche Perspektive unter Berücksichtigung der zur Zeit entstehenden Neubauten für kleinere Einrichtung gegeben ist, erläutert Frau Münich, dass die weitere Entwicklung genau betrachtet werden und dann reagiert werden muss, wenn die Zahl der Kinder in Oberhausen wieder sinken sollte.

 

Herr Real begrüßt, dass aufgrund des Geburtentrends neue Einrichtungen bzw. Erweiterungen geplant werden. Er bemängelt jedoch die nicht fristgerechte Fertigstellung der Einrichtungen.

 

Hierauf führt Herr Ingenerf aus, dass die Kindertageseinrichtungen Alsfeld noch im August 2016, Königshardt im Dezember 2016 und am John-Lennon-Platz im Spätsommer 2017 fertig gestellt werden. Der Neubau der Einrichtung Knappenviertel verzögerte sich aufgrund der Nutzung des bisherigen Gebäudes durch verschiedene Träger. Hier mussten zunächst alternative Räumlichkeiten gesucht werden. Zudem erweist sich die Grundstücksgestaltung als schwierig, da nach dem Abriss der bestehenden Gebäude zunächst eine Baustraße angelegt werden muss. Die Planung stellt er in einer Präsentation vor, die der Niederschrift als Anlage beigefügt ist.

 

Zum Einwand des Herrn Höppner, dass zum Punkt „Gesunde Ernährung in der Kindertagesbetreuung“ die Einbindung der Caterer fehlt, antwortet Frau Worring, dass auf Grundlage der Empfehlungen der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V.“ eine europaweite Ausschreibung erfolgt. Die Ausschreibung ist so differenziert gestaltet, dass auch die Nutzung regionaler Produkte Berücksichtigung findet.

 

Frau Münich wird auf den Hinweis von Frau Amrehn zum Punkt „Rückstellung von der Schulpflicht“ (Pkt. 3.3.2 des Entwicklungsplans), dass bisher weniger als die Hälfte der zur Schule angemeldeten Kinder untersucht wurden, die Thematik mit Frau Lauxen erörtern, damit die Schuluntersuchungen schnellstmöglich abgeschlossen werden.

 

Die Vorlage wird vom Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis genommen