20.06.2016 - 2.3 Untersuchung der Niederrheinnischen Treuhand Gm...

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Beratung

Frau Stadtv. Müthing fragt bezüglich der Stelle der Innenrevision, wie es so schnell zur der Besetzung kam und wie das Verfahren abgelaufen ist.

Herr Stadtv. Karschti bittet um Informationen, inwieweit bei der OGM Bestellprozesse außerhalb von SAP laufen.

Herr Hartmut Schmidt (Geschäftsführer OGM) berichtet, dass es eine Initiativbewerbung eines Wirtschaftsprüfers gegeben hat. Nach einer Vorstellungsrunde hat der Aufsichtsrat einer Einstellung zum 01.07.2016 zugestimmt.

Herr Hartmut Schmidt erläutert, dass eine komplette Pflege bzw. Nachpflege in SAP möglich ist, aber aktuell aus Praktikabilitätsgründen nicht stattfindet. So existiert beispielsweise ein Budget für Schulen, aus dem Bestellungen getätigt werden. Es wird aber nicht jede einzelne Bestellung in SAP gepflegt.

Auf Nachfrage von Herr Stadtv. Tüzün erläutert Herr Hartmut Schmidt, dass es eine weitere Bewerbung auf die Innenrevisions-Stelle gegeben hat und dass die Innenrevision an die Geschäftsführung, den Aufsichtsrat und den Wirtschaftsprüfer bzw. den Gesellschaftervertreter berichten wird.

Herr Stadtv. Große Brömer fragt, ob alle Anregungen der NRT umgesetzt worden sind. Herr Dezernent Schmidt stellt dar, dass es nicht so einfach ist, alle Anregungen umzusetzen. So hat die NRT einen zentralen Wareneingang vorgeschlagen. Das würde für die Stadtverwaltung bedeuten, dass ein zentrales Lager mit entsprechendem Personal aufgebaut werden müsste, das alle Bestellungen für beispielsweise Flüchtlingsunterkünfte, Kindertageseinrichtungen und Schulen zentral an einem Ort annimmt und weiterverteilt. Andere Anregungen der NRT sind bereits umgesetzt worden, etwa die Einführung einer Datenbank bezüglich der Verträge oder der Diensthandys. Eine direkte Buchung seitens der Stadtverwaltung in das SAP der OGM ist auch nicht ohne weiteres möglich, da die OGM das SAP-Modul Materialwirtschaft einsetzt, das bisher bei der Stadtverwaltung nicht im Einsatz ist. Für eine direkte Buchung müsste die Stadtverwaltung dieses Modul nur zu dem Zweck einführen, in das SAP der OGM buchen zu können. Es ist aber eine Alternative gefunden worden. Die OGM setzt die Software Matrix 42 ein, die unter anderem einen Warenkorb enthält, mit dem die Stadtverwaltung Bestellungen ausführen kann. Probleme wirft in der Praxis noch die Frage nach der Berechtigung zur Aufgabe und Annahme von Bestellungen auf. So ist es beispielsweise in Schulen problematisch, wenn ausschließlich die Schulleitung dazu berechtigt. Ist die Schulleitung einmal nicht anwesend, stellt sich die Frage, ob das Sekretariat in einer Vertretungsfunktion agieren darf.

Auf Nachfrage von Frau Stadtv. Müthing und Herrn Stadtv. Runkler erläutert Herr Hartmut Schmidt, dass der Aufsichtsrat der OGM zugestimmt hat, die Stellungnahme im Internet zu veröffentlichen.

 

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Beschluss

Der Finanz- und Personalausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage