20.04.2016 - 2.5 Fortschreibung des Handlungskonzeptes Flüchtlin...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.5
- Sitzung:
-
12. Sitzung des Sozialausschusses
- Gremium:
- Sozialausschuss
- Datum:
- Mi., 20.04.2016
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Dezernat 3 / Familie, Schule, Integration und Sport
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Münich dankt allen Mitwirkenden (Bundesagentur für Arbeit, VHS, Ehrenamt, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Kommunalen Integrationszentrum (KI)) für die Vorlage und lobt die Ausführung der angebotenen Sprach- und Integrationskurse.
Herr Telli lobt den Einsatz von ehrenamtlich tätigen Personen. Die Vorlage sollte diesen Personen zur Verfügung gestellt werden. Ebenso regt er einen Austausch dieser Personen über eine Plattform an.
Hierzu ergänzt Frau Walther, dass bereits ein Arbeitskreis „Flüchtlinge" der ehrenamtlichen Helfer eingeführt wurde, der sich regelmäßig im KI trifft.
Von Frau Hansen wird die Frage nach einer Überprüfung der Qualität der Sprachkurse gestellt, die von Herrn Koch (Leiter der Arbeitsagentur in Oberhausen) beantwortet wird.
Aufgrund der Dringlichkeit ist der Bund in 2015 eingestiegen, um kurzfristig Einstiegskurse ermöglichen zu können. Eine Qualitätsprüfung konnte in der Kürze der Zeit nicht erfolgen.
Von den 6 Kursträgern sind jedoch 5 Integrationsträger zertifiziert. Hierbei handelt es sich um die Kurbel, die Ruhrwerkstatt, die VHS, SfS Schulungsgesellschaft sowie Simply Learn. Lediglich der Kursträger Verein Millenium Oberhausen ist nicht zertifiziert.
Derzeit finden verhältnismäßig wenige Integrationskurse statt, da die Berechtigung zur Teilnahme an einem Integrationskurs für die Kursteilnehmer/-innen beantragt wird und das BAMF mit den Zulassungen nicht nachkommt.
Weitere nun auftretende Probleme werden dargelegt und erörtert, z.B. sind viele Flüchtlinge, die teilnehmen möchten, noch nicht registriert; Frauen können nicht teilnehmen, da die Kinderbetreuung nicht sichergestellt ist.
Frau Münich berichtet hierzu, dass der Bau von neuen Kindertageseinrichtungen noch rund 2 Jahre bis zur Fertigstellung dauern wird. Selbst bei den bestehenden Kindertageseinrichtungen sind freie Plätze oftmals nicht in räumlicher Nähe zum Wohnort oder zum Ort des Deutschkurses. Hier wäre eine Kindertagespflege eine sinnvolle Alternative.
Herr Telli gibt zu bedenken, dass viel zu wenig Deutschkurse vorhanden sind, eine Integration jedoch erforderlich ist. Er regt an, das Kommunale Integrationszentrum einzubinden, da dort auf eine langjährige Erfahrung zurückgegriffen werden kann.
