01.02.2016 - 1 Revierpark Vonderort GmbHhier: Zusammenführung ...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Geiß-Netthöfel beginnt mit einigen einführenden Worten zu dem Thema. Sie stellt dar, dass sämtliche Revierpark-Gesellschaften in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Deshalb hat man sich Gedanken gemacht, wie man sich besser aufstellen kann.

Herr Kröger schildert die Details mittels einer Power-Point-Präsentation, die als Anlage der Niederschrift beigefügt ist.

An der folgenden Diskussion beteiligen sich Stadtv. Karschti, Frau Geiß-Netthöfel, Stadtv. Nakot, Frau Dr. Hubbert, Frau Beig. Münich, Stadtv. Karacelik, Stadtv. Runkler Frau Stadtv. Wittmann und Stadtv. Emmerich.

Stadtv. Karschti hinterfragt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass durch dieses Projekt die langjährigen Probleme bewältigt werden können.

Frau Geiß-Netthöfel zeigt auf, dass die Situation im Laufe der Jahre schwieriger geworden ist. Während im Jahr 2007 noch Diskussionen über Revierpark-Schließungen geführt worden sind, geht es darum heute nicht mehr. Vielmehr sollen die Revierparks nunmehr zukunftsfähig gemacht werden indem man sich regionaler aufstellt. Eine Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr hat eine Ausstrahlung, die eine einzelne Revierparkgesellschaft nicht hat. Bevor die erste Gesellschaft insolvent geht, muss gehandelt werden.

Stadtv. Nakot hält es für dringend geboten, dass Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, denn die Revierparks befinden sich bereits seit vielen Jahren in einer schwierigen Lage. Er hofft, dass es zu einem gemeinsamen Konzept kommt, an dem sich als Zeichen der Solidarität alle Revierparkgesellschaften beteiligen. 

Frau Beig. Münich macht deutlich, dass mit den knappen Mitteln, die zur Bewirtschaftung für den Revierpark Vonderort zur Verfügung standen, gut kalkuliert wurde.

Für Stadtv. Karacelik liegt der Hauptschwerpunkt des vorgestellten Konzepts zur Weiterentwicklung der Revierparks in der Funktion des Geschäftsführers. Was ihm fehlt ist vielmehr ein Masterplan. Außerdem interessiert ihn die monetäre Höhe des Investitionsstaus. Dem RVR steht ein Gesamtvolumen von 2 Mio. € zzgl. evtl. Fördermittel für das gesamte Sanierungs- und Investitionsprogramm zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund kann er nicht glauben, dass keine Einrichtung geschlossen werden soll.

Frau Geiß-Netthöfel informiert darüber, dass es bereits Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Revierparks gibt. Man geht davon aus, durch die Verschmelzung Synerergieeffekte zu erzielen, die den Revierparks zugutekommen sollen. Darum soll sich der neue Geschäftsführer kümmern. Zudem wird auf europäische Fördermittel gesetzt. Ferner gilt es zu prüfen, ob man alle Freizeitbereiche eines Parks in Gänze noch braucht oder ob man sich ggf. von nicht mehr zeitgerechten Bereichen trennt.

Stadtv. Runkler hat sich die Plausibilitätsprüfung angesehen. Was man sich von dem Prozess verspricht sind Synergieeffekte. Er stellt sich die Frage, welche Bereitschaft der RVR hat, eigene Betriebsmittel in Anspruch zu nehmen, wenn eine Erlössteigerung von 3 - 5 % (Folie 25 der Anlage 2) durch strategische gemeinsame Vermarktung nicht erfolgt. Damit er sich einen besseren Überblick verschaffen kann, bittet er darum, das Gutachten der Unternehmensberatung Altenburg zur Verschmelzung der Freizeitgesellschaften zur Verfügung zu stellen.

Frau Geiß-Netthöfel teilt mit, dass Gutachten zur Verfügung zu stellen. Die Berechnungen beruhen auf einer sehr konservativen Basis. Die Konsolidierungsbemühungen der letzten Jahre haben zu keinen wesentlichen Erfolgen geführt.

Frau Stadtv. Wittmann weist darauf hin, dass die Beteiligung der Kommunen bei diesem Prozess eine wichtige Rolle spielt. Welche Rolle spielen die Kommunen aber in der Zukunft?

Frau Dr. Hubbert beantwortet die Frage dahingehend, dass eine Zustimmung von Oberhausen und Bottrop immer notwendig sein wird, wenn wichtige Entscheidungen für den Revierpark Vonderort getroffen werden müssen.

Stadtv. Emmerich beantragt, die formale Abstimmung bis zur Ratssitzung auszusetzen, da nicht alle Ratsmitglieder durch den unterschiedlichen zeitlichen Erhalt der Vorlage den gleichen Informationsstand haben. Er signalisiert Zustimmung, kritisiert jedoch, dass Dortmund sich an dem Prozess nicht beteiligen will.

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Beschluss

Der Hauptausschuss - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - hat die Drucksache B/16/1385-01 ohne Votum vorberaten.

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Anlagen zur Vorlage