02.07.2026 - 3.5 Gründung und Errichtung einer neuen integrierte...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.5
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 02.07.2026
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Schule
- Bearbeitung:
- Tanja Helmig
- Konsequenzen:
- Drucksache hat keine finanziellen Konsequenzen; Drucksache hat keine klimatischen Konsequenzen
- Beschluss:
- ohne Votum vorberaten
Beratung
Herr Schmidt (Beigeordneter) erinnert an den im September 2025 gefassten Ratsbeschluss, zur Gründung einer neuen Gesamtschule. Er weist auf die Notwendigkeit einer Gründung zum SJ 27/28 hin, um die Schulplatzbedarfe zu decken. Mit Blick auf die Bauzeit für ein neues Schulgebäude sei ein Interimsstandort einzurichten.
Abstimmungen mit der Bezirksregierung seien bereits erfolgt. Daher könne nach derzeitiger Planung der Unterricht im Sommer 2027 am Interimsstandort aufgenommen werden, wenn der entsprechend Beschluss nun gefasst würde.
Frau Hausmann-Peters (CDU) erkundigt sich nach dem Zeitplan für die neue Gesamtschule. Sie möchte zudem wissen, ob die Kapazität der ehemaligen Hauptschule in Lirich ausreiche, um alle Schüler*innen unterzubringen und welchen Plan es gebe, falls der neue Standort nicht rechtzeitig fertiggestellt werden könne?
Es seien zudem Umbauarbeiten nötig, um den ehemaligen Schulstandort in Lirich nutzbar zu machen. Frau Hausmann-Peters fragt, ob die Umbauarbeiten bis zum Start des nächsten Schuljahrs fertiggestellt seien.
Herr Mulia (Linke Liste) begrüßt den Antrag und weist darauf hin, dass die Linke Liste genau den gleichen Antrag bereits vor einem Jahr gestellt habe.
Er merkt an, eine neue Schule würde nicht ausreichen, zumal insbesondere für das Gemeinsame Lernen kleinere Klassen gebildet werden sollen. Rechne man mit den Landesvorgaben von 25 Kindern pro Klasse, würden immer noch 150 Schulplätze fehlen.
Die Schüler*innenzahlen an weiterführenden Schulen würden gemäß Prognose erst nach 2045 wieder abfallen. Die Verwaltung solle eine Lösung finden und keine weitere Mehrzügigkeit beantragen. An den Gymnasien seien bereits jetzt über 30 Kinder in den Klassen.
Herr Mulia erklärt, dass er aus dem Schulausschuss ausscheiden wird.
Herr Krey (SPD) bestreitet, dass ein gleicher Antrag im Jahr 2025 von der Linken Liste gestellt worden sei. Die Verwaltung habe in den vergangenen Monaten zudem prüfen müssen, unter welchen Rahmenbedingungen die Schule in Lirich nutzbar sei. Ein Start zum 01.08.2026 wäre unmöglich gewesen, daher habe man den 01.08.2027 in Betracht gezogen.
Herr Krey ergänzt, dass die Verwaltung weiterhin beauftragt sei, die Notwendigkeit einer weiteren Schule zu prüfen.
Es stelle sich nicht die Frage, ob eine neue Schule viel Arbeit für die Verwaltung bedeute oder ob sie viel Geld koste. Eine weitere Schule sei unabdingbar, um allen Schüler*innen einen Schulplatz anbieten zu können. Das Absinken der Schüler*innenzahl sei derzeit nicht absehbar.
Frau Hausmann-Peters (CDU) fragt erneut nach einem Zeitplan und dem Ort für den geplanten Neubau und meldet Beratungsbedarf an.
Frau Schiller (Grüne X Partei) begrüßt, dass die neue Gesamtschule an der Eschenstraße so schnell starten könne und möchte wissen, ob sich der Zeitplan einhalten ließe. Dies sei sehr wichtig, da die Kapazitäten an den Schulen mehr als ausgeschöpft seien.
Herr Schmidt (Beigeordneter) erklärt, der Standort an der Eschenstraße solle im Sommer 2027 bezugsfähig sein. Derzeit sei noch die VHS und das Stadtarchiv in den Räumlichkeiten der ehemaligen Hauptschule Lirich untergebracht. Zudem werde geprüft, ob auch der Wunderhof bzw. einzelne Räume, genutzt werden können. Die jetzigen Nutzer wurden und werden in die Abstimmungen einbezogen.
Erste Verhandlungen um ein Grundstück für den Neubau seien angelaufen, aber noch nicht konkret.
Die Zeitscheine würde mit dem entsprechenden General- oder Totalunternehmer näher geplant. Ziel sei es, den Neubau rechtzeitig fertig zu stellen, um einen weiteren Interimsstandort zu vermeiden.
Weitere Informationen zu den Herausforderungen der Schulentwicklungsplanung würden unter TOP 4 „Mitteilung der Verwaltung“ ergänzt.
