02.12.2025 - 4 Wirtschaftsplan 2026 ff. des Eigenbetriebs SBO ...

Beschluss:
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Beratung

Herr Betriebsleiter Reeh stellt anhand der als Anlage beigefügten Präsentation den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs SBO für die Geschäftsjahre 2026 ff. vor.

Für das Geschäftsjahr 2026 werde bei einem Pauschalzuschuss in Höhe von 88.286 T€ mit einem ausgeglichenen Ergebnis von 0,00 € gerechnet; seitens des Stadtkämmerers sei hierzu jedoch angekündigt worden, im Rahmen der Haushaltssicherung hier Kürzungen vorzunehmen. Hieraus resultierende Jahresfehlbeträge sollten mit den bestehenden Gewinnvorträgen verrechnet werden.

Im Vergleich zur Erfolgsplanung des Geschäftsjahres 2025 ergäben sich Mehrkosten insbesondere im Bereich des Instandhaltungsmanagements (+1.400 TEUR wg. Vertraglicher Preisindexierung), den Personalkosten (+1.313 TEUR, Tarifsteigerungen) und den Abschreibungen (+140 TEUR, verschobene Investitionstätigkeiten).

Das ebenfalls dargestellte Prognoseergebnis zum 31.12.2025 gehe von einem Fehlbetrag von -937 TEUR aus, was eine Verbesserung zum Plan (-5.344 TEUR) in Höhe von 4.407 TEUR bedeute. Wesentliche Einflussfaktoren seien

  • 2.230 TEUR geringere Personalkosten (ungeplante Austritte ohne sofortige Wiederbesetzung/ geplante, fehlende Neueinstellungen)
  • 800 TEUR geringerer Aufwand Gebäudereinigung (Preissteigerung 2025 war deutlich geringer als geplant)
  • 900 TEUR geringerer Aufwand Instandhaltungen (z.B. Preisindex HU-Verträge deutlich geringer als geplant)
  • -370 TEUR Maßnahmen Grün/ Sport/ Friedhöfe / TGH werden nicht im vollen Umfang in 2025 umgesetzt
  • -1.000 TEUR HB Sterkrade: weniger Afa, Energie- und Betriebskosten aufgrund der verspäteten Eröffnung
  • 150 TEUR HTD weniger Kosten wegen Standortschließungen im Asylbereich
  • -200 TEUR Zinsen / Steuern (weniger Zinsen wegen Finanzierungen aus Liquidität, Erträge aus Auflösung Steuerrückstellung)

Diesen Einsparungen seien 1.200 TEUR fehlende Umsatzerlöse im Bäderbereich gegenzurechnen.

Die Mittelfristplanung (5 Jahre) gehe weiterhin von jährlichem vollem Kostenausgleich aus, geforderte Haushaltskonsolidierungsbeiträge würden sich entsprechend ergebnisverschlechternd auswirken.

Die Liquiditätssituation stelle sich mittelfristig unter den Prämissen einer gleichbleibenden Kreditaufnahme in Höhe von 3.500 T€ p. a. sowie weiterhin ausgeglichener Jahresergebnisse bis einschließlich 2030 auskömmlich dar.

Herr Bandel hinterfragt die negative Entwicklung der Bädererlöse sowie die weitere Liquiditätsentwicklung unter Berücksichtigung der vom Stadtkämmerer angekündigten Kürzungen des Pauschalzuschusses. Hierzu führt Herr Reeh aus, dass die Wiedereröffnung des Hallenbades Sterkrade zwar positiv zu betrachten sei, gleichwohl die bisherigen Eintrittspreiserhöhungen im AQUApark sich nunmehr negative auswirken; entsprechend seien hier weitere Preiserhöhungen zunächst ausgesetzt worden. Ferner werde durch eine Kooperation mit der evo Energieversorgung Oberhausen AG in deren Treueaktion für langjährige Kunden eine Stabilisierung der Eintrittserlöse erwartet. Hinsichtlich der Liquidität des EB SBO sei festzuhalten, dass diese für das Geschäftsjahr 2026 auf jeden Fall sichergestellt sei, je nach Höhe der Kürzungsbeträge jedoch ab 2027 weitere Abstimmungen erforderlich werden könnten.

Im Hinblick auf die rückläufigen Besucherzahlen in den Bädern regt Herr Cordes verstärkte Werbung und Hinweise auf die Kursangebote (auch in den Hallenbädern Oberhausen und Sterkrade) an.

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Beschluss

Der Betriebsausschuss SBO berät die Drucksache einstimmig zustimmend vor.

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen