08.05.2025 - 7 Leben in Oberhausen - Ergebnisse aus der Bürger...

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Beratung

Herr Bandel ist erfreut, dass die Oberhausener Bevölkerung auch weiterhin gerne in Oberhausen lebt. Das subjektive Sicherheitsempfinden hat leicht nachgelassen. Dem wird seitens der Stadt Oberhausen, beispielsweise durch eine Personalaufstockung entgegengesteuert. Außerdem freut es ihn, dass die Bevölkerung auch mit den Sportstätten zufriedener ist.

 

Herr Baum bringt eine methodische Frage vor. Der Rücklauf innerhalb der verschiedenen Personengruppen und Altersklassen sind sehr unterschiedlich. Der Anteil der unter 35jährigen ist beispielsweise sehr unterrepräsentiert. Aus seiner Sicht bietet es sich deshalb an, eine Quotierung vorzunehmen, die die Repräsentativität er Befragung erhöhen könnte. Dies ist gängige Praxis. Fraglich ist für ihn, warum dies nicht vorgenommen wurde.

 

Darüber hinaus bemerkte Herr Baum dass insbesondere die Medien über eine Zahl berichtet haben. Hiernach leben 72% der befragten gerne in Oberhausen. Die restlichen Personen geben an, lieber woanders leben zu wollen. In der Fußnote des Berichtes wird angegeben, dass die Antwort „Weiß nicht“ nicht berücksichtigt wurde. Fraglich ist für ihn, wie hoch der Prozentsatz dieser Antwort ist.

 

Herr Baum bedauert, dass der städtische Bereich Statistik nicht vor Ort für Fragen zur Verfügung steht.

 

Herr Jehn berichtet, dass die Anzahl der Befragten seit dem Jahr 2018 deutlich erhöht wurde. Im Jahr 2018 wurde diese Befragung unter Zuhilfenahme von Interviewern durchgeführt. Diese besuchten die Menschen in den Wohnungen und führten ein ausführliches Interview mit ihnen. Hohe Kosten und ein hoher Zeitaufwand waren die Folge. Mittlerweile werden diese Befragungen online durchgeführt.

 

Befragt wurden lt. Herrn Jehn 12.000 Menschen mit einem gleichgroßen Anteil von Menschen mit deutscher Herkunft und ausländischer Herkunft. Die Rücklaufquote war mit etwa 21% deutlich höher, als in anderen Kommunen. Dort liegt die Quote bei etwa 16% bis 17%. Repräsentativ ist die Quote dort dennoch. In der Tabelle ist gut zu erkennen, dass ältere Menschen mehr Rückmeldungen gaben, als jüngere Menschen. Die durchgeführte Stichprobe bezeichnet Herr Jehn als repräsentativ. Die Rückläufe sind aus seiner Sicht nicht repräsentativ.

 

Die Antwort „Weiß nicht“ wurde in dem Fragebogen nicht angegeben. Deshalb konnte sich auch in der Auswertung nicht berücksichtigt werden. Der Anteil von denjenigen, die angaben, sich unwohl in Oberhausen zu fühlen und innerhalb der nächsten zwei Jahre umziehen zu wollen, lag bei 5%. Er sieht entsprechend hier einen Widerspruch.

 

Herr Flore schlägt Herrn Baum vor, sich mit dem Bereichsleiter Herrn Florack in Verbindung zu setzen. Dieser ist in diesem Bereich Professor.

 

Außerdem lobt er die Durchführung der Befragung.

 

Herr Flore bekräftigt, dass dieser Ausschuss nicht nur der Umweltausschuss, sondern auch der Ordnungsausschuss ist. Als Problematisch sieht er das subjektive Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung, obwohl die Stadt Oberhausen die siebendsicherste Großstadt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist. Dieses Thema wird am kommenden Freitag auch im Polizeibeirat behandelt. Ängste sind nicht immer rational. Die Ängste der Menschen sollten ernst genommen werden. Die Stadt Oberhausen soll auch weiterhin alles gegen diese Ängste unternehmen, was ihr möglich ist. Überwachung ist für ihn nicht der zielführende Weg.

 

Darüber hinaus freut er sich, dass die Presse in dieser Sitzung vor Ort ist.

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Beschluss

Der Umweltausschuss nimmt die Drucksache M/17/6621 zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=1011247&selfaction=print