20.03.2025 - 2.4 Schulentwicklungsplanung 2025/2026

Beschluss:
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Beratung

Herr Schmidt berichtet zur aktuellen Situation und zeigt die vielfältigen Herausforderungen in der Schulentwicklungsplanung auf.

Alle Beteiligten (Schulaufsicht, Schulleitungen, Politik) werden intensiv in den Planungsprozess eingebunden. An einer abschließenden Entwicklungsplanung mit konkreten Maßnahmen für die Sekundarstufe I und die Förderschulen wird gegenwärtig noch gearbeitet.

Im kommenden Schuljahr 25/26 stehen nach jetzigem Stand für alle Kinder ausreichend Schulplätze zur Verfügung.

 

Frau Hausmann-Peters (CDU) erläutert, dass für die Sekundarstufe I im Schuljahr 2027/2028 ein Delta von 328 Schüler*innen besteht und fragt, wie bis dahin ausreichend Schulplätze für die Kinder sichergestellt werden können. Darüber hinaus möchte sie wissen, ob es konkrete Überlegungen zu einer möglichen Neugründung einer Schule gibt.

 

Frau Horn (SPD) bedankt sich für die Vorlage. Die Schüler*innenzahlen sind in den letzten Jahren angestiegen. Den Schulleitungen gilt auch daher ein besonderer Dank. Sie möchte wissen, ob gewährleistet ist, dass im kommenden Schuljahr alle Schüler*innen einen Schulplatz erhalten.

Sie ergänzt, dass es kritisch gesehen wird, im Rahmen des Gemeinsamen Lernens die Klassengrenzen zu erhöhen.

 

Herr Mulia (Linke.Liste) erkundigt sich nach den geschätzten Schüler*innenzahlen und kommt zu dem Ergebnis, dass die Prognose für den Zeitraum 2027/2028 nicht korrekt sein kann, da im Jahr 2024 mehr Kinder geboren wurden als im Jahr 2015.

Er hält Klassenstärken von 28 oder 29 Kinder pro Klasse für rechtswidrig und spricht sich auch gegen Ausnahmen aus. Herr Mulia fragt, weshalb nicht über den Neubau von zwei Schulen nachgedacht wird.

 

Herr Krey (SPD) entgegnet, dass dieses Thema bereits mehrfach diskutiert wurde. Er ergänzt, dass die Geburtenzahlen für 2024 vom Land NRW genannt wurden.

 

Herr Schmidt führt aus, dass die Prognose für 2027 auf Basis der aktuell verfügbaren Daten ermittelt wird und den Versuch darstellt, die zukünftigen Bedarfe und die benötigten Schulformangebote vorauszuplanen. Die aktuelle Lage in den Schulen sei angespannt. Dies stellt Personal und Schüler*innen gleichermaßen vor große Herausforderungen.

Zu den vorgelegten Zahlen gibt es einen intensiven Austausch mit Fachleuten (u.a. Statistik).

Weitere Punkte werden aktuell geprüft und in einer weiteren, noch zu erstellenden Vorlage vorgestellt.

 

Frau Büschenfeld ergänzt, dass die Klassenfrequenz sich in Abhängigkeit von der Schulform unterscheidet. Die Bezirksregierung ist bezüglich der Klassenfrequenz im stetigen Austausch mit dem Schulträger. Schulen müssen Schülerinnen und Schüler bis zur Höhe der vorgeschriebenen Frequenzwerte und Zügigkeiten aufnehmen.

 

Frau Hausmann-Peters (CDU) merkt an, dass die Anzahl der Kinder mit Förderbedarf steigt. Sie möchte wissen, ob daher nicht eine weitere Schule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ erforderlich ist. Frau Hausmann-Peters schlägt vor, eine weitere Schule mit diesem Schwerpunkt beispielsweise in Kooperation mit einer anderen Stadt zu initiieren.

 

Herr Mulia (Linke.Liste) sieht den Schulträger in der Verantwortung, Schülerinnen und Schüler aufzunehmen. Der Schulraum muss geschaffen werden, um den vom Land vorgegebenen Richtwert für die Klassenfrequenz zu ermöglichen. Die Klassenfrequenz verpflichtet zur realistischen Planung.

 

Frau Gödderz (Die Grünen) merkt an, dass ein Peak für 2027/2028 bereits in 2016 antizipiert wurde. Diese Herausforderung sollte gelöst werden.

Sie fragt, wie dies in der Schuldiskussion umgesetzt werden kann und erinnert daran, dass weitere partizipative Prozesse erforderlich sind. Es wird überlegt, wie sich ein Beteiligungsverfahren herstellen lässt, z.B. durch Workshops.

 

Herr Hoff (FDP) möchte wissen, wie hoch der Aufwand bzw. die Kosten für den Ausbau der benötigten Kapazitäten einzuschätzen sind und wie die nächsten Schritte aussehen werden.

 

Herr Schmidt erklärt, dass die Prüfungen hierzu verwaltungsintern laufen und gemeinsam mit der SBO die benötigten Investitionen ermittelt werden.

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