03.09.2015 - 3.1 Weiterentwicklung Stadion Niederrhein

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Stadtverordneter Nakot fragt nach der Kostenberechnung für die Flutlichtanlage (Zeile 175 der Vorlage) und der Beleuchtung für die Tribüne. Außerdem, wie sich die Kosten für die Gestaltung der Verkehrsflächen (Zeile 177 der Vorlage) zusammensetzen.

 

Herr H.-B. Reuschenbach informiert, dass die neue Tribüne innen beleuchtetet sein wird und das vorhandene Flutlicht ertüchtigt wird. Bei der Gestaltung der Verkehrsflächen, die verschiedene Möglichkeiten zulässt, handelt es sich um einen Pauschalbetrag. Mit der OGM GmbH ist abgestimmt, dass die Arbeiten innerhalb dieses Finanzrahmens durchgeführt werden.

 

Herr Haller erklärt anschließend, dass seine Fraktion dieser Vorlage nicht zustimmen wird. Er begründet dies damit, dass es keine kommunale Aufgabe sei, in ein modernes Stadion zu investieren. Er moniert einen fehlenden Eigenanteil beim Hauptnutzer des Stadions, RWO. In anderen Städten, wie z. B. Erfurt und Jena, werden die dort beheimateten Vereine an den Kosten beteiligt.

 

Für Herrn Stadtverordneten Karschti wäre eine Instandsetzung eventuell eine Alternative. Er fragt, wie die aktuelle Zuschauerentwicklung bei RWO-Heimspielen aussieht.

 

Herr Stadtverordneter Kösling entgegnet den Ausführungen Herrn Hallers, dass die Stadt Eigentümer des Stadions Niederrhein und damit auch für die Instandhaltung sowie Verkehrssicherungspflicht verantwortlich ist. Es wurden vorab andere Alternativen, auch im Dialog mit Rot-Weiß Oberhausen, geprüft. Herr Kösling begrüßt dieses Konzept der Ertüchtigung. Andere Investitionsmaßnahmen leiden bei Umsetzung dieser Maßnahme nicht, weil das Geld hierfür zur Verfügung steht.

 

Herr Stienen bemerkt, dass mit der Umsetzung dieser Maßnahme die Laufbahn nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

 

Herr Bürgermeister Broß führt daraufhin aus, dass es ja gerade Sinn und Zweck der Sportstättenkonzeption war, die Sportart Leichtathletik aus dem Stadion heraus zu verlagern. Dem wurde mit dem Bau bzw. der Ertüchtigung des Stadions Sterkrade in vollem Umfang Rechnung getragen. Darüber hinaus ist die Kunststofflaufbahn im Stadion Niederrhein schon länger abgängig und deshalb für die Leichtathletik unbrauchbar.

 

Herr Beigeordneter Motschull informiert, dass die Verwaltung die Chance ergriffen habe, diese Investition zu tätigen. Aufgrund des von der Bezirksregierung genehmigten Haushalts und des zur Verfügung stehenden Kreditvolumens steht das Geld zur Verfügung. Des Weiteren habe man die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung bei RWO stets kritisch beobachtet. Beispielsweise sei die von RWO nicht beantragte Lizenz für die 3. Liga in der abgelaufenen Saison eine wirtschaftlich vernünftige Entscheidung gewesen.

 

Der aktuelle Zuschauerschnitt, so Herr Motschull, liegt bei knapp 2.000 Besuchern.

 

Mit den Gegenstimmen von der Fraktion Linke Liste wird die Vorlage anschließend einstimmig vorberaten.

 

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Beschluss

 

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Anlagen zur Vorlage