04.12.2024 - 3 Vorstellung Fachbereich Zivil- & Katastrophensc...

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Beratung

Herr Jehn bedankt sich für die Zusammenstellung der Tagesordnung und bemerkt, dass man sich seitens der Feuerwehr sich keine bessere Zusammenstellung hätte vorstellen können.

 

Er führt aus, dass es aufgrund der vergangenen Umstrukturierung notwendig war, für die hier beschriebene Tätigkeit eine organisatorische Neuaufstellung vorzunehmen. Diese Dringlichkeit wurde durch frühere Ereignisse wie der Covid-19-Pandemie und verschiedene Evakuierungen innerhalb des Stadtgebietes verdeutlicht. Die hieraus resultierenden Ergebnisse sollen in diesem Vortrag vorgestellt werden.

 

Herr Brandenburg und Herr Götzke (Feuerwehr der Stadt Oberhausen) halten einen Vortrag mittels PowerPoint-Präsentation.

 

Herr Flore erinnert sich an die Zeit des Warschauer Paktes. Der Zivilschutz fiel weg. Heute muss die militärische Verteidigung und der Zivilschutz wieder einen anderen Stellenwert bekommen. Er hält es für möglich, dass ein großes Land wie Deutschland auch in der Zukunft Ziel für verschiedene Störfälle werden kann. Auch aus diesem Grund lobt er die Arbeit der Verwaltung und begrüßt die Implementierung des vorgestellten Fachbereiches.

 

Herr Flore bemerkt, dass 500 ehrenamtlich Helfende, gemessen an der Einwohnerzahl Oberhausens, nicht viele sind. Vor der Abschaffung des Wehrdienstes war die Situation anders. Er räumt ein, dass diese Veränderung nicht auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Dennoch bittet er die Verwaltung darum, weitere Wege zu finden, um die ehrenamtliche Arbeit weiter zu fördern.

 

Herr Jehn hebt lobt das Ehrenamt als Ganzes hervor. Darüber hinaus lobt er die Arbeit von Herrn Brandenburg und Herrn Götzke, welcher mit dem Hintergrund einer Tätigkeit für das deutsche rote Kreuz zur Oberhausener Feuerwehr gewechselt ist, hervor. Auch durch ihre Arbeit gelang, die einschlägigen Organisationen innerhalb der Stadt und auch darüberhinausgehend zusammen zu bringen, sodass im Ernstfall eine umfangreiche Hilfe selbstverständlich ist und die Zusammenarbeit gut funktioniert.

 

Als problematisch sieht er das landesweit rückläufige Interesse der Öffentlichkeit, sich in diesen Bereichen ehrenamtlich zu engagieren. Dennoch kann Oberhausen von einer erfreulichen Ausnahme berichten. Die freiwillige Feuerwehr der Stadt Oberhausen durfte in den letzten Jahren einen Zuwachs feststellen. Insbesondere Frauen haben großes Interesse tätig zu werden. Für die Jugendfeuerwehr existiert bereits eine Warteliste. Entsprechend lohnt es sich aus seiner Sicht, das Netzwerk weiterhin sicherzustellen und weitere Investitionen zu tätigen. Als Beispiel erwähnt Herr Jehn die neue Brandschutzwache an der Falkestraße in Königshardt die nicht nur eine sinnvolle Investition darstellt, sondern den Helfenden auch eine Wertschätzung entgegenbringen soll. Die Rahmenbedingungen zur Attraktivität des Ehrenamtes sollen unter anderem auch hierdurch gestellt werden, damit sich möglichst viele Menschen ehrenamtlich engagieren.

 

Herr Jehn erinnert an das Hochwasser des Jahres 2023. Hier waren über 1000 Ehrenamtler im Einsatz. Dies nimmt er als weiteren Anlass, die Förderung des Ehrenamtes zu stärken und den Helfenden zu danken.

 

Herr Ingendoh dankt als Vertreter der Bundeswehr Herrn Götzke und dem Leiter der Berufsfeuerwehr für die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.

 

Er geht auf Herrn Jehns Erwähnung des Hochwassers im Dezember 2023 ein. Die Bundeswehr hätte bei einem etwas höheren Pegelstand weitere Helfende zur Verfügung gestellt, die allerdings nicht ehrenamtlich, sondern hauptamtlich vor Ort tätig geworden wären. Vorbereitungen hatte er bereits getroffen. Hierdurch bestärkt er nochmals die gute Zusammenarbeit.

 

Darüber hinaus freut Herr Ingendoh sich darüber, dass die SPD sich Gedanken darüber macht, wie mehr Menschen für das Ehrenamt gewonnen werden können und weist darauf hin, dass sie hierfür die Anträge der CDU unterstützen muss, nach welche auf der Bundesebene ein verpflichtendes Dienstjahr für Jugendliche anstreben.

 

Herr Schindelasch erkundigt sich, wie das Katastrophenradio technisch umgesetzt wird.

 

Herr Jehn erklärt, dass es eine Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr der Stadt Mülheim an der Ruhr gibt. Die Radiofrequenz für Oberhausen liegt bei 106,2. Die Stadt Mülheim an der Ruhr verfügt über eine eigene Frequenz. Die dortige Berufsfeuerwehr nutzt ein eigenes Tonstudio. Es wurde Kontakt mit den Redaktionen von Radio NRW und somit auch Radio Oberhausen und Radio Mülheim aufgenommen. Von dort aus werden Mitarbeitende der Stadt Oberhausen gebrieft, damit im Ernstfall im gesamten Stadtgebiet gesendet werden kann. Hierzu wurde die dortige Technik aufgerüstet und Sendeantennen wurden installiert.

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Beschluss

Der Umweltausschuss nimmt den Vortrag zur Kenntnis.