21.11.2024 - 2 Vogel-Monitoring an Holtener Feld, Halde Alstad...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
22. Sitzung des Naturschutzbeirates
- Zusätze:
- Biologische Station Westliches Ruhrgebiet Herr Rautenberg - Mündlicher Bericht -
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Do., 21.11.2024
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Herr Rautenberg von der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e.V. stellt die Ergebnisse des Vogel-Monitorings vor, welches er in diesem Jahr am Holtener Feld, am Feuchtbiotop Halde Alstaden sowie am Waldteichgelände durchgeführt hat. Die Präsentation ist diesem Protokoll anhängig. Er machte unter anderem die folgenden Beobachtungen:
Das Hochwasser Anfang des Jahres hatte in Oberhausen maßgeblichen Einfluss auf das Vogelvorkommen: Einerseits zog es zahlreiche Wasservögel an, andererseits wurde beobachtet, dass die Flussregenpfeifer erst spät mit dem Nestbau begannen.
Unter anderem wurden im Frühjahr erstmals seit 2012 wieder Rotschenkel im Holtener Feld gesichtet und erstmals ein Säbelschnäbler, ein Stelzenläufer und eine Zwergscharbe beobachtet, die normalerweise in Baden-Württemberg vorkommt. Dies stellt den erst dritten Nachweis dieser Art in Nordrhein-Westfalen dar.
In diesem Jahr haben außerdem Pfeifenten, die normalerweise nur über Oberhausen ziehen, im Holtener Feld gerastet. Insgesamt wurden bisher alleine im Jahr 2024 auf www.ornitho.de 4.882 Vogelmeldungen eingetragen.
Auf dem Waldteichgelände konnte erstmalig in Oberhausen die Späte Adonislibelle und die Gabelazurjungfer nachgewiesen werden.
Im Feuchtbiotop Halde Alstaden konnten unter anderem 14 Bienenfresser über mehrere Tage beobachtet werden.
Im Anschluss an die Präsentation lobt Frau Hingmann die positive Entwicklung der Flächen.
Herr Filarsky regt an, das Holtener Feld an der Dammseite durch eine Zäunung zu schützen, da die Fläche viel Potential aufweist und sich zu einer der wertvollsten Naturbereiche in Oberhausen entwickeln kann.
Herr Axt fragt kritisch nach, ob die Mahdregime der Emschergenossenschaft angepasst werden könnten?
Herr Rautenberg teilt mit, dass derzeit Gespräche mit der Emschergenossenschaft stattfinden. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Mäharbeiten um drei bis vier Wochen nach hinten verschoben werden. In Anbetracht der Notwendigkeit, dass das Wachstum von Gehölzen aus Hochwasserschutzgründen verhindert werden muss, ist es aber wichtig, die Fläche weiterhin zu bewirtschaften. Sollte eine spätere Mahd nicht realisierbar sein, ist darauf zu achten, dass die Schnitthöhe entsprechend angepasst wird, um eine zu kurze Mahd zu vermeiden.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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7,7 MB
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