21.11.2024 - 8 Verschiedenes

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Beratung

Herr Filarsky macht auf den Zustand der Schilder in den Schutzgebieten aufmerksam. Einige dieser Schilder sind umgefallen und aufgrund von Verschmutzungen nicht mehr lesbar.

 

Herr Wittpahl erläutert, dass die Schilder in den Schutzgebieten schrittweise von der UNB ausgetauscht werden, jedoch steht hierfür jährlich nur ein begrenztes finanzielles Budget zur Verfügung. Der Austausch der Schilder eines einzelnen Schutzgebiets kann bereits Kosten von etwa 20.000 Euro verursachen.

 

Des Weiteren berichtet Herr Filarsky, dass ihm im Sommer eine landwirtschaftlich genutzte Fläche aufgefallen sei, auf der Gemüse (Zucchini) unter einer Folie angebaut wurde. Er äußert Bedenken hinsichtlich dieser Anbaumethode im Hinblick auf die Natur und hat daraufhin die Untere Naturschutzbehörde informiert. Diese teilte ihm mit, dass eine derartige Form der landwirtschaftlichen Nutzung zulässig sei.

 

Herr Bandel fragt, was mit der Folie passiert, nachdem sie nicht mehr benötigt wird.

 

Herr Köster, der die angesprochene Fläche bewirtschaftet, erklärt, dass es sich um eine biologisch abbaubare Folie aus Maisstärke handelt, die nach dem Einholen des Gemüses unterpflügt werden kann und dazu dient, das Gemüse vor Unkraut zu schützen. Dadurch kann auf den Einsatz von Herbiziden verzichtet werden. Beim Spargelanbau wird eine wiederverwendbare Folie eingesetzt, die jährlich aufgerollt werden kann und eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren hat.

 

Darüber hinaus dankt Herr Filarsky der UNB für den Versand der Einladung zum Tag der Naturschützer und –nutzer 2025 und informiert darüber, dass Mitte Januar ein weiteres Vorbereitungstreffen stattfinden soll. Die Räumlichkeiten im Haus Ripshorst werden hierfür angefragt.

 

Herr Depping weist daraufhin, dass ein Treffen im Januar möglicherweise zu kurzfristig sein könnte, da die Vorstände der Vereine und Verbände zum Teil bis Weihnachten nicht mehr tagen.

 

Zuletzt berichtet Herr Filarsky, dass es bei Hasen zu zahlreichen Ausfällen aufgrund der Viruserkrankung Myxomatose gekommen ist. Zudem breitet sich die Aujeszkysche Krankheit aus, die für Hunde tödlich sein kann. Es wird empfohlen, in der Presse auf diese Problematik hinzuweisen.

 

Frau Schiemanowski bedankt sich abschließend bei den Mitgliedern des Beirats, den Naturschutzwächtern und der Verwaltung für den Einsatz in diesem Jahr und wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Übergang ins neue Jahr.

 

Die Vorsitzende schließt die Sitzung um 17:15 Uhr.

 

Die nächste Sitzung des Naturschutzbeirates findet am 20. Februar 2025 um 15:00 Uhr im Raum C.601 im Technischen Rathaus der Stadt Oberhausen (Bahnhofstraße 66, 46145 Oberhausen) statt.

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