20.11.2024 - 7 Senior:innenförderplan Oberhausen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Gleichstellungsausschuss
- Datum:
- Mi., 20.11.2024
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Soziales
- Bearbeitung:
- Daniela Kolsek
- Konsequenzen:
- Drucksache hat finanzielle Konsequenzen (siehe Sachverhalt); Drucksache hat keine klimatischen Konsequenzen
- Beschluss:
- ungeändert vorberaten
Beratung
Herr Stadtv. Tüzün bedankt sich für den Bericht, räumt jedoch ein, dass er im Bericht das Querschnittsthema Integration vermisst. Zudem hinterfragt er, ob auch eine Vorstellung des Berichtes im Integrationsrat geplant sein bzw. regt dies an. Auch Frau Stadtv. Schadt bedankt sich für den Bericht. Jedoch ist für sie das Thema Genderplanning nicht deutlich im Förderplan erkennbar, obwohl die Zahlen belegen, dass das Alter weiblich ist. Als Beispiel führt sie öffentliche Toiletten an, die in Oberhausen besonders für diese Zielgruppe wichtig wären.
Auch Frau Stadtv. Salwik hätte sich eine strategischere Ausrichtung gewünscht und vermisst ebenfalls den Blick auf ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte sowie eine genderspezifische Betrachtung. Von dem Thema der Altersarmut sind Frauen besonders betroffen und Frau Stadtv. Salwik sieht daher besonders für diese Zielgruppe viele Benachteiligungen. Daher möchte sie wissen, wie mit den Handlungsempfehlungen umgegangen wird und ob auch ein Monitoring geplant sei.
Frau Osono bedankt sich für die Anregungen und erläutert, dass wenig Informationen zur Datenlage von Senior*innen mit Migrationshintergrund vorliegen. Der Arbeitskreis interkulturelle Öffnung der Pflege arbeitet hierzu im engen Austausch mit dem Kommunalen Integrationszentrum, dem Bereich Chancengleichheit und dem Fachbereich 3-2-10 zusammen. Bei dem Senior*innenförderplan handelt es sich um einen ersten Aufschlag. In der Fortführung in den Folgejahren soll zielgruppenorientierter vorgegangen werden. Um beispielsweise das Thema Altersarmut zukünftig mehr in den Fokus zu nehmen, besteht ein enger Austausch mit der Sozialplanung. Ein Monitoring findet statt, wobei die Maßnahmen aber ausdrücklich als Vorschläge und nicht als Verpflichtung zu verstehen sind.
Auch die Vorsitzende, Frau Stadtv. Opitz, bedankt sich für die Vorstellung und den wertvollen Plan und betont nochmals die Wichtigkeit, dass alle vulnerablen Gruppen im Senior*innenförderplan Berücksichtigung finden müssen.
Beschluss
Der Gleichstellungsausschuss - berät die Drucksache einstimmig zustimmend vor.
Der Rat der Stadt beschließt, den Senior:innenförderplan ab dem Haushaltsjahr 2025 ff. umzusetzen. Zur Förderung von Projekten werden die hierfür jährlich benötigten Haushaltsmittel in Höhe von 40.000 EUR bei der Veränderungsnachweisung des Haushaltsjahres 2025 unter dem Auftrag 320005070102 -Alten- und Pflegeplanung- und dem Sachkonto 531800 -Aufwendungen für Zuschüsse an übrige Bereiche- entsprechend berücksichtigt.
Deckungsvorschlag:
Keine Deckung, daher Verschlechterung des Ergebnisses der laufenden Verwaltungstätigkeit.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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