31.10.2024 - 6.6 Betuwe - Bauzeitlicher Bahnübergang Hühnerstraß...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Dr. Knauf informiert über die Absicht der Deutschen Bahn AG, dass in der nächsten Sperrpause der Bahnübergang Hühnerstraße zurückgebaut werden soll. Im Planfeststellungsbeschluss war die Einrichtung eines Fußgängerüberweges während der Bauzeit geplant.

Für den bauzeitlichen Bahnübergang ist ein Softwarewechsel im Stellwerk erforderlich. Dies benötigt eine komplizierte Planung sowohl der Verkehrslage als auch der Leit- und

Sicherungstechnik (LST). Die Marktlage für Planungen und Prüfungen im Bereich LST ist derzeit stark angespannt und nicht in der nächsten Sperrpause möglich. Die Folge daraus ist, dass die DB Sperrpausen im Jahr 2025 und 2026 nicht nutzen kann und daher die Maßnahme auf nach 2030 verschieben müsste.

Aufgrund der geringen Nutzung des vorhandenen Fußgängerüberweges von insgesamt 30 Personen in beiden Richtungen besteht auf Seiten der Deutschen Bahn AG der Wunsch auf den Verzicht dieses Übergangs. In einem durchzuführenden Planänderungsverfahren soll neben weiteren Änderungen auch diese Änderung für Oberhausen festgehalten werden.

 

Herr Ingendoh fragt nach, inwieweit der Bahnübergang Sternstraße bestehen bleibt, denn dann gäbe es ein Problem für die Schulkinder und ihren Schulweg, Ansonsten wäre ein Weglassen des Bahnübergangs Hühnerstraße aus Sicht von Herrn Ingendoh kein Problem. Grundsätzlich besteht in der Bezirksvertretung Sterkrade Einigkeit über den Verzicht auf den Bahnübergang Hühnerstraße. Aber das Problem mit dem Schulweg muss geprüft werden.

 

Der Verzicht auf den Bahnübergang Hühnerstraße bedeutet laut Herrn Axt für die Fußgänger und Fußgängerinnen einen sehr großen Umweg, denn der Bahnübergang Sternstraße liegt auf der anderen Seite vom Holtener Bahnhof.

 

Auf die Frage von Herrn Axt nach den Bahngleisen querenden Fußgängern und

Fußgängerinnen bei einem Wegfall des Bahnübergangs Hühnerstraße teilt Herr Dr. Knauff mit, dass diese Gefahr grundsätzlich besteht. 

 

Die Bezirksvertretung Sterkrade nimmt den mündlichen Bericht zur Kenntnis.