06.03.2024 - 7 Betankung städtischer Fahrzeuge mit alternative...

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Beratung

Herr Flore fragt, wie sich der vorhandene Rettungswagen mit Elektroantrieb bewährt hat.

 

Herr Jehn gibt an, dass ein großer Anteil der Fahrzeuge der Stadtverwaltung und der WBO HVO tanken kann. Auf dem Betriebsgeländer der WBO gibt es bereits einen Vorrat HVO. Die städtischen Fahrzeuge haben einen Zulassungsgrad von 90%, um HVO zu tanken. Dies geschieht bereits teilweise. Ob eine weitere Investition für die Tankstelle der Feuerwehr getätigt wird, wird geprüft. Dies geschieht im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. Herr Jehn erklärt, dass die Erfahrungen mit dem vorhandenen Rettungsfahrzeug mit Elektroantrieb gut sind und eine Erweiterung der E-Fahrzeugflotte geplant ist.

 

Herr Bandel bezeichnet die Diskussion um HVO-100 als einen großen Erfolg und führt dabei eine CO2-Ersparnis von bis zu 90% an. Er betont, dass vorhandene Fahrzeuge genutzt werden können und flexibel auch Diesel als Alternative genutzt werden kann. Auch längere Nutzungszeiten der Fahrzeuge ein weiterer Vorteil.

 

Herr Baum findet die Verhältnismäßigkeit der Diskussion erfreulich. Er erkundigt sich, wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vergleich zu E-Fahrzeugen ist und ob ein Kauf von weiteren E-Fahrzeugen getätigt wird.

 

Herr Jehn erklärt, dass für die Feuerwehr die Einsatztauglichkeit im Vordergrund steht. Erst wenn Einsätze in vollem Umfang gewährleistet sind, wird die Antriebsstärke, mit der die Fahrt zu Einsätzen getätigt wird, geprüft. Dies geschieht momentan. Anschließend wird die Beschaffung von Fahrzeugen geprüft.

 

Es wird gefragt, ob auch geplant ist, an den Rettungswachen einen Akku für Rettungsfahrzeuge zu errichten, um mit Elektrofahrzeugen auch bei flächendeckenden Stromausfällen einsatzfähig zu bleiben.

 

Lt. Herrn Jehn wird die Katastrophenschutzbedarfsplanung derzeit durchgeführt und es wird mit den Rettungsorganisationen zusammen Workshops diesbezüglich geben. Eine Mangellage und die Situation um einen Blackout herum ist hier auch Thema.

 

Herr Rudi erkundigt sich nach dem Herstellungsprozess von HVO. Er gibt an, dass hier ein Pflanzenöl verwendet wird. Fraglich ist, ob auch Palmöle verarbeitet werden, die die CO2-Bilanz entsprechend verschlechtern würden. Herr Rudi fragt, ob dies auf geprüft wird.

 

Herr Jehn gibt an, dass es momentan nur einen Hersteller gibt und sich ein entsprechender Markt erst noch entwickeln muss. Die Stadt Oberhausen vertraut auf diesen Hersteller.

 

Herr Schröer-Tebbe weist ergänzend darauf hin, dass HVO aus Abfällen hergestellt wird und ein nun genutztes Nebenprodukt darstellt.

 

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Beschluss

Die Drucksache M/17/4549-01 wird ausgiebig zur Kenntnis genommen.

 

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