05.03.2024 - 4.1 Schließung ambulanter Pflegedienst Ameos - Ausw...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Sitzung:
-
23. Sitzung des Sozialausschusses
- Gremium:
- Sozialausschuss
- Datum:
- Di., 05.03.2024
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Herr Bohnes, Bereich Soziales, gibt eine personelle Änderung bekannt. Herr Frank Kegelmann, Alten- und Pflegeplanung, geht in den Ruhestand. Frau Rebecca Osono hat seine Nachfolge als Sozialplanerin für Seniorinnen und Senioren angetreten. Sie ist bereits durch die Expert*innendialogen bekannt und wird die Sozialplanung für Seniorinnen und Senioren kontinuierlich fortführen.
Anschließend stellt Frau Osono die Situation der ambulanten Pflegelandschaft in Oberhausen anhand einer Powerpoint Präsentation vor. Hierzu geht sie auf den Bestand und die Entwicklung in der ambulanten Pflege in Oberhausen ein. Als Fazit hält sie fest, dass in Oberhausen, trotz Schließung der ambulanten Pflegedienste der AMEOS-Gruppe, ausreichend Pflegedienste vorhanden sind und die noch vorhandenen Pflegedienste über freie Kapazitäten verfügen. Die Präsentation ist der Niederschrift beigefügt.
Frau Stadtverordnete Horn bedankt sich für den Bericht und ist erleichtert, dass, entgegen der Berichterstattung der Presse, die ein erschreckendes Szenario dargestellt hatte, alle von der AMEOS-Gruppe betreuten pflegebedürftigen Personen an andere Pflegedienste vermittelt werden konnten.
Desweiteren fragt sie nach, ob von Seiten der AMEOS-Geschäftsführung frühzeitig eine Information an die Verwaltung gegeben wurde, da sie selbst die entsprechende Information lediglich aus der Zeitung erfahren hat.
Die Vorsitzende, Frau Stadtverordnete Bongers, begrüßt Frau Zientek, Geschäftsführung der AMEOS-Kliniken, und erteilt ihr ein Rederecht.
Frau Zientek berichtet, dass allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern andere adäquate Stellen innerhalb der AMEOS-Kliniken angeboten wurden, sodass keine Kündigungen ausgesprochen wurden. Die betroffenen Patientinnen und Patienten konnten bereits an andere Pflegedienste weitervermittelt werden. Weiterhin erläutert sie, dass aufgrund der Krankenhausplanung entschieden wird, welche Versorgungsgruppen jedem Krankenhaus zugesprochen werden.
Frau Stadtverordnete Horn bedankt sich für den Bericht und fragt nach, ob die Schließung von Abteilungen in den Krankenhäusern auf die Krankenhausreform zurückzuführen ist, was Frau Zientek dahingehend beantwortet, dass die Schließungen aufgrund der Krankenhausplanung erfolgten.
Die Vorsitzende, Frau Stadtverordnete Bongers, bedankt sich bei Frau Zientek für ihr Erscheinen. Sie erläutert, dass der Sozialausschuss die Aufgabe hat, sich für die Bürgerinnen und Bürger in Oberhausen einzusetzen. Auch für die AMEOS-Kliniken sollte nicht nur das wirtschaftliche Interesse, sondern auch eine soziale Betrachtung im Vordergrund stehen.
Außerdem bittet sie, die Kommunikation zwischen der Verwaltung und den AMEOS-Kliniken zu verbessern und diese nicht als Einbahnstraße zu betrachten.
Herr Beigeordneter Motschull pflichtet der Vorsitzenden bei. Die Schließung der Pflegedienste wurde erst aus der Presse bekannt.
Desweiteren war er sehr verärgert über die unsachgemäße und unprofessionelle Aussage der Presse, die Gesundheitsversorgung stünde vor einem Kollaps.
Dies ist in Oberhausen keineswegs der Fall. Oberhausen befindet sich in der komfortablen Lage, über 5 Krankenhäuser mit jeweils unterschiedlichen Stationen und zusätzlich 2 Rettungsstationen zu verfügen. Sicherlich wird es aufgrund der Krankenhausbedarfsplanung Einschränkungen geben, jedoch ist die Spezialisierung in Oberhausen aufgrund der Anzahl der Krankenhäuser ein Vorteil.
Frau Stadtverordnete Willing-Spielmann teilt mit, dass Angst schüren durch Presseberichterstattung als schlechter Ratgeber gilt. Sie bedankt sich bei Frau Osono, die unter Hinzuziehung von Fakten den Bericht erstellt hat und wünscht sich von der Presse in Zukunft eine objektive Berichterstattung.
Anlagen
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