07.12.2023 - 7 Verschiedenes

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Beratung

Herr Filarsky spricht den Ölaustritt auf der Emscher bei OQ-Chemicals (ehem. OXEA) an und fragt nach, ob mittlerweile der Grund hierfür bekannt sei.

 

Herr Werntgen-Orman teilt mit, dass Ölsperren auf die Emscher gelegt wurden und Ergebnisse der gutachterlichen Untersuchungen erst im Frühjahr 2024 erwartet werden.

Geplant ist von Seiten der Emschergenossenschaft, den Wasserspiegel der Emscher wieder auf das Niveau anzuheben, welches vor der Abwasserfreiheit vorherrschte.

 

Herr Filarsky berichtet darüber hinaus davon, dass er mit der Kreisjägerschaft Oberhausen e. V. 15 Nutrias erlegen konnte. Außerdem hebt er die positive Entwicklung der Emscher im Zuge der Renaturierung hervor (reicher Fischbesatz, Sichtung des Eisvogels).

 

Frau Podworni-Michael kommt auf den Bebauungsplan Nr. 642 zurück und weist darauf hin, dass die Beeinträchtigung auf die CEF-Maßnahmenflächen für gewisse Tierarten durch die Kulissenwirkung nicht angemessen berücksichtigt worden sei.

 

Sie fragt darüber hinaus nach, ob die Bienenstöcke im Hiesfelder Wald genehmigt worden seien. Herr Werntgen-Orman sagt zu, dies im Nachgang zur Sitzung zu prüfen.

 

Anmerkung: Im Nachgang zu der Sitzung wurde um Entfernung gebeten. Dies soll im Frühjahr umgesetzt werden, da die Bienen während der Winterstarre nicht bewegt werden sollen.

 

Des Weiteren macht sie darauf aufmerksam, dass es in Oberhausen zu wenig Flächen gebe, die als Waldausgleichsflächen zur Verfügung stehen würden.

 

Herr Grumpe spricht die bereits zum Teil umgesetzte Beleuchtung der Joggingstrecke am Rhein-Herne-Kanal an und möchte wissen, welche genauen Prüfungen in diesem Zusammenhang durchgeführt wurden. Herr Bodingbauer weist darauf hin, dass keine naturschutzrechtliche Befreiung notwendig war, da keine Eingriffe innerhalb des Landschaftsschutzgebietes vorgenommen werden und im Hinblick auf die Fauna ein Artenschutzgutachten der Stufe 2 erstellt wurde, in der unter anderem das Fledermausvorkommen überprüft wurde. Herr Werntgen-Orman bietet an, dass die erstellte Artenschutzprüfung der Stufe 2 den Mitgliedern des Naturschutzbeirates mit Einladung zur ersten Sitzung im Jahr 2024 zur Verfügung gestellt wird. Die Joggingstrecke ist mit Bewegungsmeldern ausgestattet, sodass die Beleuchtung nur temporär eingeschaltet sein wird. Im Sommer wird gänzlich auf eine Beleuchtung verzichtet.

 

Herr Filarsky kritisiert, dass im Zuge von Arbeiten am Fortgraben durch die Emschergenossenschaft der Pflanzenbestand bis ins Bachbett zurückgeschnitten wurde und fragt, warum die Arbeiten durchgeführt wurden.

 

Anmerkung: Es handelt sich hierbei um eine Pflegemaßnahme im Rahmen der Gewässerunterhaltung.

 

Frau Schiemanowski berichtet abschließend darüber, dass die im Stadtgebiet aufgestellten Laubkörbe gut angenommen wurden und so weniger Plastiksäcke für die Laubsammlung verwendet wurden.

 

Die Vorsitzende schließt die Sitzung um 16:15 Uhr.

 

Die nächste Sitzung des Naturschutzbeirates findet am 01. Februar 2024 um 15 Uhr im Raum C.601 im Technischen Rathaus der Stadt Oberhausen (Bahnhofstraße 66, 46145 Oberhausen) statt.

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