07.12.2023 - 5 Asiatische Hornisse -mündlicher Bericht-

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Beratung

Herr Depping hält einen Vortrag zur Verbreitung der Asiatischen Hornisse. Dabei erklärt er zunächst die Biologie der Europäischen Hornisse im Vergleich zur Asiatischen Hornisse.

Herr Bodingbauer (UNB Oberhausen) trägt ergänzend ebenfalls etwas zu dem Thema vor, verweist auf die gesetzliche Meldepflicht für invasive Arten und berichtet kurz über das erste Nest auf dem Oberhausener Stadtgebiet, welches in einem Billardtisch gefunden worden ist.

 

Auf die Vortragsunterlagen wird verwiesen. Diese sind als Anlage zur Tagesordnung im Allris abrufbar.

 

Frau Podworni-Michael weist darauf hin, dass nicht nur die Honigbienen gefährdet seien, sondern auch die Wildbienen, diese allerdings in ihrer Population zurückgegangen sind. Die Gefahr gehe jedoch auch von Europäischen Hornissen aus.

 

Herr Depping entgegnet darauf, dass Honigbienen (bis zu 60.000) in Völkern leben und die Asiatische Hornisse hier viel leichter Nahrung finde, als bei den überwiegend solitär lebenden heimischen Wildbienen.

 

Herr Bandel merkt an, dass die Bürger nicht über die Gefahr, die für die Bienen von der Asiatischen Hornisse ausgeht, informiert seien. Die Meldepflicht sei ebenfalls nicht allgemein bekannt.

 

Herr Werntgen-Orman entgegnet, dass für das Frühjahr eine Aufklärungskampagne in der Tagespresse sowie im Oh!-Magazin geplant ist.

 

Frau Schiemanowski weist im diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Asiatische Hornisse für den Menschen nicht gefährlicher als die europäische Hornisse ist und auch dies vermittelt werden müsse.

 

Herr Imlau merkt an, dass aktuell noch geprüft wird, welche Gefahr von der Asiatischen Hornisse für die Bienen ausgeht. Er bittet die Verwaltung daher, die aktuellen Meldungen zu verfolgen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Grumpe, wie die Nester entfernt werden, erwidert Herr Bodingbauer, dass Insektizide in Form von Schaum eingesetzt werden.

 

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Anlagen