21.11.2023 - 2.2 Basisgesundheitsbericht 2023 der Stadt Oberhausen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Knauer stellt den Basisgesundheitsbericht anhand einer Powerpoint Präsentation vor.

 

Die Präsentation ist der Niederschrift beigefügt.

 

Frau Stadtverordnete Horn fragt nach, ob sich bei den Ameos Kliniken durch die Schließung von Abteilungen Änderungen in der stationären Versorgung ergeben.

 

Hierzu teilt Herr Beigeordneter Motschull mit, dass bezüglich der Bedarfsplanung alle Krankenhäuser befragt wurden. Die Mitteilungen der Krankenhäuser wurden vom Bereich 3-4/Gesundheitswesen gesammelt und werden von der Bezirksregierung ausgewertet. Eine Entscheidung wird voraussichtlich in 2024 getroffen.

Zu den Ameos Kliniken teilt er mit, dass die Entscheidung durch das Haus getroffen und mit der Kommune nicht kommuniziert wurde. Im Nachgang wurde mit dortigen Ärzten Rücksprache gehalten, die die Situation dargestellt haben, von der Geschäftsleitung von Ameos gab es jedoch keine Hinweise. 

Er sieht jedoch in der Spezialisierung der Krankenhäuser keine Verschlechterung der Versorgung.

 

Auch Herr Girrullis, Bürgermitglied, sieht keine Probleme bei der stationären Versorgung durch die Spezialisierung der Krankenhäuser, da die Krankenhausdichte in Oberhausen und Umgebung sehr hoch ist.

Zu Ameos teilt er mit, dass die Entscheidung sicherlich aufgrund der dort im Vordergrund stehenden Wirtschaftlichkeit getroffen wurde und somit auch mit Personalabbau zu rechnen ist.

Zum Thema Kindergesundheit teilt er mit, dass lediglich 2/3 der Kinder normalgewichtig sind. Somit leiden 1/3 der Kinder an Übergewicht. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass es auch Kinder gibt, die in der heutigen Zeit tatsächlich noch Hunger leiden müssen. Das geht aus dem Jugend- und Förderplan hervor. Mit diesem Thema sollte man sich in Zukunft näher beschäftigen.

 

Herr Beigeordneter Motschull teilt hierzu mit, dass eine entsprechende Präventionsarbeit ein wichtiger Bestandteil ist, um dem entgegenzuwirken. Jedoch sieht er auch die Eltern in der Pflicht, die entsprechend sensibilisiert werden müssen.

 

Herr Stadtverordneter Dr. Schröer-Tebbe fragt nach der Anzahl der STI-Fälle (sexuell übertragbare Infektionen). Außerdem fragt er nach, warum laut Bericht kein Fachärztemangel besteht. Es ist auffällig, dass man bei Fachärzten keine Termine erhält und dass sich ebenso keine neuen Hausärzte und auch Kinderärzte ansiedeln.

 

Herr Stadtverordneter Broß sieht ebenfalls eine ungünstige Entwicklung der Ameos Kliniken.

Er bedankt sich für den Gesundheitsbericht, mit dem sich seine Fraktion noch eingehender beschäftigen wird und bei Fragen auf den Bereich 3-4 zukommen wird.

 

Frau Knauer wird die Antwort zur Anzahl der STI-Fälle nachreichen. Zu der ärztlichen Versorgung teilt sie mit, dass es sich um objektive Daten der KV handelt.

 

Herr Beigeordneter Motschull erläutert, dass die subjektive Wahrnehmung oft nicht mit den objektiven Daten übereinstimmt.

 

Im Nachgang zur Sitzung teilt Frau Knauer folgendes zu den STI-Fällen mit:

 

Die Beratung und Untersuchungen erfolgen gemäß §19 IfSG anonym und vertraulich. Dabei wird zu folgenden Infektionskrankheiten beraten und Testungen durchgeführt: HIV, Syphilis (Treponema pallidum), Gonokokken (Neisseria gonorrhoeae) und Chlamydia trachomatis (hier nur L1-L3).

Da STI, wie die zuvor genannten, nichtnamentlich meldepflichtig sind (§7 Abs. 3 IfSG, liegen keine spezifischen Daten für Oberhausen vor.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt die Drucksache M/17/4000-01 zur Kenntnis.            

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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