19.10.2023 - 2 Mündlicher Bericht des Kulturbeigeordneten zum ...

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Beratung

Beig. Tsalastras erläutert, dass die Kulturverwaltung mit dem Institut ISI einen ersten Projektplan aufgestellt hat. Im März 2025 soll der Kulturentwicklungsplan vorliegen. Der Projektplan stellt mehrere Ebenen dar. Die Planungs- und Reflexionsebene sieht sowohl mehrere interne Planungstreffen vor, als auch Treffen mit „critical friends“. Critical friends stellen kritische Fragen, um einen Prozess zu beurteilen, stehen der Kultur insgesamt aber wohlgesonnen gegenüber. Er betont, dass bei der Erstellung des KEP nicht nur der interne Blick (z.B. von städtischen Kultureinrichtungen und Politik), sondern auch der intensive Blick von außen auf den Prozess und das Ergebnis wichtig sind. Die zweite Ebene des Projektplans stellt die Umsetzungsbausteine dar. Beig. Tsalastras kündigt an, dass eine große Konferenz am 20.02.2024 geplant ist. An dieser Konferenz sollen alle teilnehmen, die am Kulturleben in Oberhausen beteiligt sind und/oder Interesse haben, an der Erstellung des Kulturentwicklungsplans mitzuarbeiten. Zudem wird eine Nicht*Besucher*innenbefragung durchgeführt. Die dritte Ebene des Projektplans bezieht sich auf die Einbindung des Kulturausschusses. Dazu ist ein Workshop mit dem Kulturausschuss geplant (wird noch terminiert), um die Vorstellungen der Kulturausschussmitglieder mit in die Erstellung des Kulturentwicklungsplans einbeziehen zu können. Eine weitere Einbindung des Kulturausschusses wird es bei der Vorstellung des Zwischenergebnisses und des Endergebnisses geben. Stadtv. Wilts, SPD, erkundigt sich, welche Rolle die Konferenz bei der Erstellung des Kulturentwicklungsplans spielt. Beig. Tsalastras erläutert, dass die Konferenz die Chance bietet, breitgefächert Kulturschaffende einzuladen und Inhalte des Kulturentwicklungsplans zu diskutieren. Ziel ist es, möglichst viel Input zu bekommen. Was sind Bedarfe in Oberhausen? Wo fehlt es an Infrastruktur? Welche Potenziale und welche Defizite gibt es? Stadtv. Gadde, DIE GRÜNEN, fragt nach, wer am Workshop-Unterstützungskreis beteiligt ist. Beig. Tsalastras erklärt, dass es sich bei den Unterstützern, um Personen handelt, die nicht direkt aus der Kulturszene kommen (z.B. potenzielle Geldgeber, Ehrenamtliche). Stadtv. Noldus, AfD, erkundigt sich, wie hoch die Auftragssumme ist, die dem Institut ISI für die Erstellung des Kulturentwicklungsplans gezahlt wird. Beig. Tsalastras informiert, dass die Stadt hierfür Fördermittel vom LVR erhalten hat. In einer vorherigen Sitzung wurden die LVR-Projekte bereits vorgestellt.

 

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Anlagen

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