07.09.2023 - 4 Bebauungsplan Nr. 743 - Steinbrinkstraße / Acke...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Do., 07.09.2023
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Stadtplanung
- Bearbeitung:
- Ulrike Merten
Beratung
Herr Dr. Palotz stellt die aktuelle Planung anhand einer Präsentation vor. Diese wird der Niederschrift beigefügt. Es handelt sich bei der Fläche um die größte zusammenhängende Wirtschaftspotenzialfläche Oberhausens. Nachdem die Erschließungsfrage geklärt werden konnte, erfolgte eine umfangreiche Vorplanung.
Das Vorhaben ist marktorientiert aber auch klimaresilient und mit Aufenthaltsqualität für neue Arbeitswelten versehen.
Herr Osmann äußert seine positive Einschätzung. Es ist deutlich, dass hier dem Mangel an produzierendem Gewerbe entgegengetreten werden soll. Die gute Anbindung an die Autobahn und den ÖPNV stellt er heraus. Das Vorhaben ist mit Priorität zu verfolgen und kann viele Arbeitsplätze schaffen. Er lobt das Planen nach aktuellen Standards der Klima Resilienz gemeinsam mit Entwicklern, die viel Erfahrung mitbringen.
Der Zeitplan scheint engagiert, aber wünschenswert.
Herr Schindelasch begrüßt das Konzept ausdrücklich. Vor allem den Ansatz für produzierendes Gewerbe und den ökologischen Anspruch. Als Anmerkungen formuliert er, dass die Visualisierung zwei Geschosse darstellt und er eher für eine Aufstockung plädieren würde, um Fläche zu sparen. Der Point of Mobility könnte auch mehrgeschossig gestaltet werden, um Parkplätze aus der Fläche zu nehmen. Die Ringstraße sollte für den Radverkehr in beide Fahrtrichtungen möglich sein. Die Wärmeversorgung kann im besten Fall über Fernwärme, oder Nahwärme durch Erdwärme sichergestellt werden. Die Verkehrsanbindung für Radfahrer und Fußgänger sollte ein Hauptthema sein und die Fortführung der Richard-Wagner-Allee ist möglichst früh zu realisieren. Außerdem sollte die Brücke über die A 516 für den Radverkehr tauglich gemacht werden.
Herr Real erläutert, dass das Gewerbegebiet Im Erlengrund immer als vorzeige Projekt galt, aber das Werk II nun eine Blaupause für die gesamte Region darstellen kann. Hier soll ein großer Wurf gelingen, der Ökonomie und Ökologie verbindet.
Frau Grothe fragt nach, ob eine Gebäudeaufstockung (Idee der Fraktion Die Grünen) mit dem Wohnen in der Ackerfeldstraße harmoniert?
Herr Dr. Palotz gibt an, dass bis zu 4 Geschosse zwar ermöglicht werden, diese aber für Gewerbegebäude eher ungewöhnlich sind. Die Umsetzung der Geschossigkeit obliegt am Ende dem Entwickler. Die Verträglichkeit zur Wohnbebauung zu prüfen wird im weiteren Verfahren erfolgen.
Herr Hake meldet Beratungsbedarf an.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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4,5 MB
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2
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(wie Dokument)
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6,5 MB
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3
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(wie Dokument)
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184,2 kB
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