06.09.2023 - 3 Geothermie - Vortrag EVO

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Beratung

Herr Mombeck (EVO) hält unterstützt von Herrn Bussmann (Fraunhofer IEG) einen Vortrag zum Thema „Geothermie in Oberhausen“. Der Vortrag schließt mit der Ankündigung des gemeinsamen Ziels der Klimaneutralität bis 2045.

 

Herr Lenz möchte gleich zu Beginn Informationen zu Untersuchungen des Wuppertal-Institutes hinsichtlich Grubenwasser und Wirtschaftlichkeit. Weiter fragt er nach, inwiefern das Wasser aus der Tiefe aggressiv sei und inwieweit eine Problematik hinsichtlich der Kälte-Wärmedifferenz besteht.

 

Dazu erklärt Herr Bussmann, zunächst, dass das Grubenwasser in Oberhausen sehr tief liegt, was grundsätzlich nicht für eine wirtschaftliche Nutzung spricht. Hier muss man erst einmal abwarten, wie sich die Thematik weiterentwickelt.

Die Aggressivität des Wassers ist hier mäßig, es muss jedoch zurückgeführt werden. Wichtig bei der Kälte-Wärmedifferenz ist, dass man die Temperaturen bis 50 - 60°C verändern kann, darüber hinaus jedoch nicht.

 

Der Vorsitzende fragt nach, warum hierzu keine Informationen aus dem Bergbau vorhanden sind, worauf Herr Bussmann erwidert, dass der Fokus hier eindeutig auf der Steinkohle lag.

 

Herr Beigeordneter Palotz erkundigt sich nach dem zeitlichen Horizont des Projektes und in welchen Bereichen sich die Bohrflächen befinden.

 

Herr Mombeck erklärt dazu, dass genaue Flächen noch nicht bestimmt sind und der zeitliche Horizont bis zur Förderung 8 - 10 Jahre beträgt.

 

Herr Bürgermeister Flore führt aus, dass der Staat bzw. die Unternehmen hier viel Geld in die Hand nehmen müssen. Angesichts des Zeithorizontes merkt er an, dass man sich oft auch schnell entscheiden müsse. Schließlich fragt er nach der Begründetheit einer Kommunikationsplanung.

 

Dazu bemerkt Herr Mombeck, dass die Kommunikationsplanung einen wichtigen Baustein darstellt, damit in der Bevölkerung eine größere Akzeptanz erzielt werden kann, da hier schon mit Gegenwehr zu rechnen ist.

Hinsichtlich der Nachfragen von Herrn Dobnik erklären Herr Mombeck und Herr Bussmann, dass mittlerweile erste Fördergelder für Erkundungsmaßnahmen bereitstehen. Die finanzielle Förderung ist eine Grundvoraussetzung für das Geothermievorhaben.

 

Abschließend stellt Herr Ingendoh fest, dass die Geothermie keine kurzfristige Lösung der kommunalen Wärmeplanung darstellt. Es stellt sich die Frage, ob hier anstelle einer Stadt besser eine Region die Thematik klären könnte.

 

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Beschluss

 

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