31.08.2023 - 1 Regionalverband Ruhr: Mündlicher Bericht zur Ma...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
19. Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Do., 31.08.2023
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:03
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Frau Stefanie Reichart, Referatsleitung Kultur, Sport und Industriekultur Regionalverband Ruhr, stellt die Wanderbiennale Manifesta 16 RUHR anhand einer Präsentation vor (s. Anlage). Trägerin ist die International Manifesta Foundation (IFM). Sie wurde Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen zum Ende des Kalten Krieges, um auf politische, soziale und wirtschaftliche Veränderungen in Europa aufmerksam zu machen. Gründungsdirektorin der MANIFESTA ist Hedwig Fijen. Die MANIFESTA reflektiert neue Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst in einem europäischen Kontext. Dabei gibt der Gastgeber das Grundgerüst bzw. die Grundkonzeption der Biennale vor. Die MANIFESTA konzentriert sich auf den Dialog zwischen Kunst, Architektur, Urbanismus und Gesellschaft in Europa. Es soll ein nationales und internationales Publikum zusammengebracht werden. Der Fokus der MANIFESTA liegt auf den Städteregionen, in denen sich eine Transformation in besonderer Weise abzeichnet. Die MANIFESTA geht immer von einer urbanen Vision aus. Dazu finden auch immer Befragungen und Auseinandersetzungen mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gastgeberregion statt. Ebenso wird sichergestellt, dass ein Nachhaltigkeitskonzept entwickelt wird. Eine Bewerbung um die MANIFESTA setzt ein gesichertes Mindestbudget voraus. Dieses liegt in Deutschland bei 6,5 Mio. EUR. Die Manifesta 16 RUHR widmet sich auf künstlerischer und gesellschaftlicher Ebene der Frage, wie sich Logistik mit neuen Handelswegen, digitalen Ökonomien und veränderten Arbeitsbedingungen im Herzen Europas auswirkt. Frau Reichart schildert den Prozess zur Konzepterstellung. Dazu gehören Workshops sowie eine Studie, die sich mit den regionalen Gegebenheiten vor Ort beschäftigt. Danach werden die Kuratoren bestimmt und ein künstlerisches Konzept entwickelt. Stadtv. Scherer,SPD, Stadtv. Wolter, CDU, und Stadtv. Gadde, DIE GRÜNEN, danken für den Vortrag und würden sich freuen, wenn eine Beteiligung durch die Stadt Oberhausen stattfinden könnte. Frau Reichart erklärt, dass es für das Programm Städte gibt, die bereits festgesetzt sind. Dies sind die Städte Essen, Duisburg, Bochum, Dortmund. Es gibt darüber hinaus aber auch ein umfassendes Rahmenprogramm, für das sich andere Städte ebenfalls bewerben können. Beig. Tsalastras kündigt an, dass sich die Verwaltung intensive Gedanken machen wird, wie sich die Stadt Oberhausen an dem Gesamtprozess und dem Ergebnis beteiligen kann.
