23.08.2023 - 2.7 Jahresbericht Haus des Jugendrechts Oberhausen ...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Willing-Spielmann bittet darum diesen Punkt auch beim Umweltausschuss vorzustellen. Sie findet es bedauerlich, wenn durch die schwindende Personaldecke das Projekt scheitern würde, da es eine wichtige präventive Aufgabe sei.

 Herr Krey gibt ein positives Feedback. Nach seinen persönlichen Erfahrungen steigt der Bedarf an diesem Angebot. Er gibt zu bedenken, dass aufgrund des fehlenden Personals bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft das Problem nur verlagert wird. Er findet den Erhalt und die Weiterentwicklung des Projektes für dringend notwendig.

 Herr Girrullis regt an auf das Land bezüglich des Personalmehrbedarfs zuzugehen. Ein solcher wird entstehen, wenn Präventionsangebote zurückgefahren werden.

 Herr Schmidt erklärt, dass der Bericht von drei unterschiedlichen Kooperationspartnern gemeinsam erstellt wurde, die den gemeinsamen Vorgang wollen, um zielgerichtete Maßnahmen zu erreichen. Es wurden praktische Wege erarbeitet. Die Umsetzung scheitert derzeit an der Personalausstattung von zwei Kooperationspartnern. Inwieweit es gelingen kann andere Schwerpunkte zu setzen und Vakanzen zu überbrücken muss geprüft werden. Gespräche zur weiteren Klärung laufen.

Herr Rubin lobt den insgesamt positiven Trend und möchte wissen, welche Handlungsmöglichkeiten es bei strafunmündigen Kindern gibt, da bei dieser Zielgruppe ein Negativtrend zu erkennen ist

Herr Ladeur weist darauf hin, dass diese Zielgruppe ebenfalls im Haus des Jugendrechts präventiv begleitet wird. Es wird versucht diese gemeinsam mit der Familie im Rahmen von Streetwork, Angebote der offenen Türen, etc. zu erreichen.

Herr Rubin erfragt, ob die steigenden Fallzahlen eher auf eine höhere Aufmerksamkeit und Erfassung oder einen generellen Altersstrukturtrend zurückzuführen sind.

Herr Ladeur gibt an, dass bundesweit steigende Zahlen bei Straffälligkeit von unter 14-jährigen (41 % Zunahmen an Kinderkriminalität) zu beobachten sind während für die Jugendkriminalität (20 % Abnahme) sinkende Zahlen zu verzeichnen sind. Seiner Ansicht nach sind das Folgen der Corona-Pandemie. Auf diese Entwicklungen müssen dringend Antworten gefunden werden. Herr Ladeur verweist auf die Ausführungen im Tätigkeitsbericht.

Im Anschluss nimmt der Jugendhilfeausschuss die Vorlage zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=7171&TOLFDNR=174648&selfaction=print