31.05.2023 - 2.3 Beitritt der Stadt Oberhausen zum Verein „Klima...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.3
- Datum:
- Mi., 31.05.2023
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Umwelt
- Bearbeitung:
- Jan-Luca Osthecker
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Beratung
Frau Dr. Stahl berichtet zu den Aktivitäten von HydrOB und der Gründung des Vereins „Klimafreundliche Technologieentwicklungen Oberhausen HydrOB e.V.". Wasserstoffanwendungen seien insbesondere in der Chemie- und zunehmend der Stahlindustrie von hoher Relevanz. Die Initiative HydrOB habe neben der Vernetzungsarbeit am Standort Oberhausen vor allem den Aufbau eines H2-Competence-Centers vorangetrieben. Dabei sei auch eine Analyse erfolgt, für welche Unternehmen im Bestand eine Nutzung von Wasserstofflösungen in Zukunft bedeutsam werden könnte. Der Standort Oberhausen verfüge durch die Anbindung an die Wasserstoffpipeline und den Elektrolyseur von AirLiquide, einem der größten Elektrolyseur-Projekte in Deutschland, über gute Voraussetzungen.
Herr Stadtverordneter Janetzki begrüßt den Schritt der Vereinsgründung und fragt, inwiefern HydrOB mit anderen Initiativen überregional kooperiere.
Frau Dr. Stahl berichtet, dass die entstehenden Initiativen, insbesondere im Ruhrgebiet, beobachtet und Kooperationen eingeleitet werden sollen.
Herr Stadtverordneter Benter begrüßt die Vereinsgründung und die aktive Rolle der Stadt Oberhausen. Auch die Kommunikation mit Stakeholdern und der Öffentlichkeit werde begrüßt.
Herr Tüzün bekräftigt, dass die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern verstärkt werden solle.
Frau Dr. Stahl betont, dass die Kommunikation mit der Öffentlichkeit ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit sein werde. Herr Prof. Deerberg ergänzt, dass unter anderem beim Format „Wissenschaft im Wirtshaus" hierzu berichtet wurde.
Herr Stadtverordneter Brodrick fragt, ob EDEKA nicht Mitglied werden wolle. Außerdem fragt er, warum Linde nicht Mitglied sei. Zudem fragt Herr Brodrick, für welche Aufgaben die akquirierten Fördermittel durch welchen Akteur verwendet würden.
Frau Dr. Stahl erläutert, dass der Verein in Zukunft neue Mitglieder aufnehmen wolle. Die Forschungsförderung (ca. 150.000 Euro) sei vorrangig bei Fraunhofer verortet. Die Initialaktivitäten seien dementsprechend auch von Fraunhofer geleitet worden. Frau Dr. Stahl verweist im Zusammenhang der Mitgliederstruktur darauf, dass bisher noch Unsicherheit bestanden habe, wann Wasserstoff als „grün" gelte. Hier habe die EU erst kürzlich Klarheit und damit mehr Planungssicherheit für die Akteure geschaffen.
Herr Stadtverordneter Janetzki bittet die Verwaltung um die Schaffung eines Formats, in dem Politik aktiv an den Entwicklungen der Wasserstoffwirtschaft beteiligt werden kann. Dieses solle über eine regelmäßige Berichterstattung hinausgehen.
Herr Stadtverordneter Kempkes fragt nach der Zahlungsweise und Höhe des Vereinsbeitrags.
Herr Dezernent Güldenzopf erklärt den Hintergrund.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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132,1 kB
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(wie Dokument)
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575,7 kB
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