04.05.2023 - 1.4 Bereitstellung von Menstruationsartikeln an wei...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.4
- Sitzung:
-
16. Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 04.05.2023
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Schule
- Bearbeitung:
- Miriam Pirsch
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
| Bereitstellung von Menstruationsartikeln an weiterbildenden Schulen und öffentlichen Gebäuden in Oberhausen |
Herr Hoff bedankt sich für die Vorlage und die Evaluation zur Bereitstellung von Menstruationsartikeln in Schulen. Er stellt die Frage, warum sich die Schillerschule, Heinrich-Böll-Gesamtschule und das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg nicht an dem Projekt beteiligen.
Die Schulen gaben folgende Rückmeldung:
Schillerschule: Die Schillerschule stellt bereits seit Jahren in jedem Badezimmer die nötigen Hygieneartikel für die Schülerinnen bereit. Am Standort Arminstraße hat jeder Klassenraum im Altbau sein eigenes Badezimmer (Dusche, Waschbecken, Toilette), im Neubau teilen sich immer zwei Klassen ein Bad. Die jeweiligen Pflegeartikel befinden sich in den Badezimmerschränken.
Am Standort Hasenstraße können sich die Schülerinnen die Pflegeartikel aus dem Pflegebereich holen.
Käthe-Kollwitz-Berufskolleg: Die erweitere Schulleitung hat sich in Absprache mit der SV gegen die Automaten für Menstruationsartikel ausgesprochen, da es am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg ein seit Jahren funktionierendes System gibt. Menstruationsartikel werden im Sekretariat ausgegeben. Die Rückmeldung der Schülervertretung war/ist, dass dies eine gute Lösung sei.
Heinrich-Böll-Gesamtschule: Menstruationsartikel werden an der Heinrich-Böll-Gesamtschule bereits seit vielen Jahren kostenlos über die Schülersekretariate ausgegeben. Das Verfahren ist in der Schule allgemein bekannt und wird von allen Beteiligten akzeptiert. Daher bestand kein Bedarf, Spendersysteme in frei zugänglichen Schülertoiletten anzubringen.
Frau Horn und Frau Gödders sprechen den Dank an alle Beteiligten aus, die zur Umsetzung des Projektes beigetragen haben. Sie glauben, es trägt zur Enttabuisierung des Themas bei.
