18.01.2023 - 1.4 Sachstand zum weiteren Ausbau der Angebote in K...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Lösken sieht Investorenmodelle aufgrund der aktuellen Kostensituation als krisenhaft an. Der dargelegte weitere Ausbau der Angebote ist im beschriebenen Maße erforderlich.

 

Herr Linkowski fragt nach der Verantwortlichkeit für die eingetretenen Bauverzögerungen. Hierdurch können möglicherweise Plätze nicht in erforderlichem Maße zur Verfügung gestellt werden.

 

Für die Transparenz der Vorlage bedankt sich Herr Mulia. Problematisch sei aber die immer noch hohe Zahl unversorgter Kinder. Er hält eine höhere Nachfrage in Oberhausen für wahrscheinlich. Er sehe aber auch, dass die Verwaltung nicht in der Lage ist, weitere Plätze zur Verfügung zu stellen. Zum Umgang mit den Investorenmodellen verweist er auf die Herangehensweise in Duisburg und wünscht sich auch für Oberhausen eine entsprechende Veränderung.

 

Dem widerspricht Her Guirrullis, dem Trägervielfalt ein hohes und wichtiges Gut ist. Das für das Kindergartenjahr 2023/24 angestrebte Ziel hält er für realistisch.

 

Frau Große-Erwig versichert, dass für die Bedarfsermittlung solides Zahlenmaterial verwendet wird, das vom Bereich Statistik ermittelt wird. Aus der Anzahl der unversorgten Kinder und der benötigten Plätze wird die Versorgungsquote errechnet. Sie gibt zu bedenken, dass sich die Bevölkerung dynamisch entwickelt. Grund hierfür sind beispielsweise Krisen sowie Zu- und Wegzüge.

 

Die Verzögerungen der Baumaßnahmen, führt Frau Scholz aus, werde durch eine Gemengelage unterschiedlicher Gründe herbeigeführt. Beispielhaft erwähnt sie Materiallieferungen und Fachkräftemangel im Baugewerbe.

 

Aufgabe ist, so Herr Schmidt, gemeinsam mit allen Trägern ausreichende Plätze zur Verfügung zu stellen. Die Nachfrage sei von vielen Faktoren abhängig. Hinsichtlich der Ausbildung versuche er, durch überregionale Abstimmungen die Zahl der Ausbildungsplätze zu steigern. Ob für die nicht auskömmlichen Mietkosten eine kommunale Lösung gefunden werden kann, sei fraglich, da die Haushaltslage sehr angespannt ist. Risiken bei Investorenmodellen werden oft erst spät erkannt, da die Zusammenarbeit sich nicht immer einfach darstellt. Im Gegensatz zu Oberhausen verfügt das Immobilien-Management Duisburg über viele freie Flächen. In Oberhausen bestehe die Bereitschaft, freie Flächen eher privaten Investoren als der Kommune anzubieten.

 

Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=7084&TOLFDNR=169211&selfaction=print