03.11.2022 - 5.1 Durchforstungen im Stadtwald OberhausenGeplante...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Das Thema Wald und das Ziel seiner Verjüngung ist für Herrn Ingendoh ein spannendes Thema. Herr Ingendoh fragt nach, inwieweit die mit gelber Farbe markierten Bäume im Bereich des Waldgebietes an der Hiesfelder Straße/Bürgermeisterweg entnommen werden sollen.

 

Herr Halm bestätigt die Vermutung des Herrn Ingendoh auf eine geplante Entnahme der markierten Bäume mit dem Ziel der Feststellung, wie sich eine solche Durchforstung mit einer Naturverjüngung (natürliche Früchte) auf ein Waldstück auswirkt. Aufgrund der aktuellen Klimaproblematik und der großen Trockenheit sollen die Fällungen aber als Signal an die Bevölkerung erst später durchgeführt werden.

 

Da Herr Ingendoh dort häufiger von Bürgerinnen und Bürgern zur Farbe an den Bäumen angesprochen wird, bittet er um die Entfernung der Markierungen oder um eine entsprechende Information an die Bevölkerung.

 

Frau Dr. Schröer geht kurz auf die Zukunftsperspektive des Oberhausener Waldes ein. Da auch wieder Buchen trotz Ihrer Anfälligkeit gepflanzt werden sollen, fragt Frau Dr. Schröer nach alternativen Baumarten.

 

Herr Halm erläutert die Problematik mit den alternativen Ersatzbepflanzungen anhand des Baumbestandes in Oberhausen. In der Forstwirtschaft ist nicht eindeutig bekannt, welche Bäume zukünftig klimaresistent sein werden. Insgesamt stehen nur wenige geeignete Baumarten aus heutiger Sicht zur Verfügung.

 

Auf die Frage von Frau Dr. Schröer nach den Möglichkeiten der Erweiterung des Oberhausener Waldgebietes weist Herr Halm auf den Flächenmangel in Oberhausen hin. Aufgrund des Flächenmangels können zum Beispiel Ersatzbepflanzungen für den geplanten BAB-Ausbau nicht in Oberhausen durchgeführt werden. Es sind aber trotzdem zwei neue Flächen (Breil- und Hochstraße) für Erstaufforstungen mit ca. insgesamt 3 ha in Oberhausen dazugekommen.

 

Herr Halm erläutert Ingendoh die Nachteile von angepflanzten Bäumen gegenüber einer Naturverjüngung. Eine Pflanzung erfolgt erst dann, wenn eine Naturverjüngung nicht gelingt.

 

 

 

 

 

 

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Beschluss

Die Bezirksvertretung Sterkrade nimmt den Bericht zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

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