26.09.2022 - 12 Etablierung eines Gründerökosystems in Oberhaus...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Beratung

OB Schranz weist auf die Vorberatungsergebnisse im Wirtschafts- und Digitalisierungsausschuss, im Schulausschuss, im HFA und im Stadtplanungs- und Mobilitätsausschuss hin. In allen Gremien sei die Verwaltungsvorlage ohne Votum vorberaten worden. In der Sitzung des HFA sei die Verwaltung gebeten worden, bis zur Ratssitzung möglichst einen Finanzierungsvorschlag zu erarbeiten.

1. Beig. u. StK. Tsalastras teilt hierzu mit, dass eine Umsetzung des Projekts möglich sei, indem der Zuschuss an die OWT um 50.000 EUR erhöht werde. Die restlichen Mittel würden zukünftig über die OWT und/oder mögliche Förderprogramme erwirtschaftet. Es folgen Wortbeiträge von BM Blanke, Stadtv. Kempkes und Stadtv. Benter. OB Schranz macht darauf aufmerksam, dass es aufgrund der zusätzlichen Mittelbereitstellung einer Anpassung des Beschlussvorschlags unter 2. bedürfe und lässt über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen.

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Beschluss

Der Rat der Stadt - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - fasst mit großer Mehrheit - gegen die Stimmen der AfD-Fraktion, der LINKE.LISTE-Fraktion und bei Enthaltung der Fraktion DIE GRÜNEN - folgende Beschlüsse unter Berücksichtigung einer Änderung unter 2.:

 

"1. Der Rat der Stadt nimmt das Konzept „Kommunale Gründungsförderung für Oberhausen" zur Kenntnis und beschließt die Weiterentwicklung des Gründerökosystems in Oberhausen entlang der Ziele der vier Stufen - Sensibilisieren, Orientieren & Vernetzen, Qualifizieren, Fördern & Gründen - aus dem formulierten Stufenmodell der Entrepreneurship.

2. Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung gemeinsam mit der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH vorbehaltlich einer Finanzierungsmöglichkeit mit

-       der Initiierung von Schulprojekten zur Sensibilisierung für mehr Gründungen;

-       der Initiierung eines Wettbewerbs für Gründerinnen und Gründer;

-       der Vertiefung der Vernetzung von für ein Gründerökosystem relevanten Stakeholdern (inkl. mit regionalen Unternehmen, Weiterbildungsinstituten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen);

-       der Umsetzung eines Schulungs- und Workshop-Programms zur Qualifizierung von Gründungswilligen bzw. Gründerinnen und Gründern;

-       der Vertiefung und Erweiterung der Gründungsberatung;

-       dem Aufbau einer Kommunikationsstrategie (inkl. Dachmarke) zur zielgruppenspezifischen Kommunikation im Kontext „Gründung"

-       sowie der Suche und Bereitstellung von Räumlichkeiten zur Nutzung für Gründerinnen und Gründer.

Für die Umsetzung des Maßnahmenpakets wird die Verwaltung Finanzmittel in den Haushaltsplanentwurf 2023 einstellen. Die Finanzierung (inkl. Fördermöglichkeiten) wird entsprechend weiter geprüft, um schnellstmöglich in eine Umsetzung zu kommen.

3. Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH die Empfehlungen zum Innovationsquartier im „Masterplan Neue Mitte" (B/17/1980-01) umzusetzen und weitergehende Entwicklungsperspektiven mit den privaten Grundstückseigentümern und dem Fraunhofer UMSICHT zu erarbeiten.

4. Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung mit einer jährlichen Berichterstattung und Evaluation der Fortschritte im Bereich Gründungsförderung."

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=6530&TOLFDNR=165797&selfaction=print