20.09.2022 - 2 Berichterstattung über wesentliche städtebaulic...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Datum:
- Di., 20.09.2022
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Herr Dr. Palotz berichtet, dass zu den Eigentümer*innen des Areals der ehemaligen Zeche Sterkrade (ca. 15ha) wieder Kontakt aufgenommen und Entwicklungsinteresse bekundet wurde. Bis Anfang 2023 wird ein 10 Punkte-Papier erstellt, um sich zwischen Stadtverwaltung und Eigentümer*innen über die Entwicklungsziele zu verständigen. Die Ergebnisse des Schlaun-Wettbewerbs werden für die Rahmenplanung herangezogen. Die Grundlage bildet die Darstellung des Regionalen Flächennutzungsplans als gemischte Baufläche.
Des Weiteren berichtet Herr Dr. Palotz, zur Vorgehensweise des gesamtstädtischen Mobilitätskonzeptes. Die Arbeitskreissitzung zum Thema hat bereits stattgefunden und es wurde viel Bekanntes vorgetragen. Die fünf Leitziele des Konzeptes werden in stadtteilbezogen Verkehrskonzepten/ Teilmobilitätskonzepten konkretisiert und zusammengeführt. Zum Ende des Jahres wird das Mobilitätskonzept zum Beschluss vorgelegt, allerdings bedeutet dies nicht automatisch den Beschluss aller Teilkonzepte und deren Maßnahmen.
Frau Grothe fragt nach für welche Stadtteile bereits Mobilitätskonzepte vorhanden sind und ob es ein Mobilitätskonzept für Fußgänger gibt?
Herr Real begrüßt, dass die Planungen zur Zeche Sterkrade weitergehen und fragt nach ob Ende des Jahres bereits erste Skizzen vorgelegt werden können? Er merkt außerdem zur Frage von Frau Grothe an, dass im Mobilitätskonzept von Sterkrade Fußgänger berücksichtigt werden. Herr Real stellt die Frage an die Verwaltung, ob das Büro welches das Mobilitätskonzept bearbeitet die Inhalte und Ausrichtung vorgibt?
Herr Dr. Palotz erklärt, dass das Büro den Auftrag zur Erarbeitung des Konzeptes hat, allerdings im engen inhaltlichen Austausch mit der Verwaltung steht.
Frau Axt fragt nach, was das Mobilitätskonzept leisten soll?
Herr Dr. Palotz erläutert, dass in diesem Konzept keine Maßnahmen enthalten sein werden. Es soll als Leitkonzept für die Stadt Oberhausen, mit Leit-, Zwischenzielen und Markenkern verstanden werden. Themen sollen benannt werden, aber keine Auflistung der Maßnahmen aus den Teilkonzepten stattfinden.
Frau Axt teilt mit, dass für die hohen Kosten des Mobilitätskonzeptes, das Ergebnis - 5 Leitziele - zu wenig erscheint. Dass für die Entwicklung der Zeche Sterkrade eine Mischnutzung zugrunde gelegt und die Ergebnisse des Schlaun-Wettbewerbs genutzt werden wird positiv bewertet.
