14.09.2022 - 1.5 Sachstandbericht Offener Ganztag Schuljahr 2020...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Girrullis stellt fest, dass bei den Preisen der Mittagessen große Differenzen bestehen, da hierfür die einzelnen Träger im Offenen Ganztag verantwortlich sind. Er fragt nach, ob seitens der Verwaltung überlegt wird, Mittagessen für alle Offenen Ganztage zentral zu beschaffen. Das greife zwar in die Trägerautonomie ein, gewähre aber gleiche Standards.

 

Dank an die Akteure für die in der Pandemie geleistete Arbeit spricht Herr Real aus. Die Vorlage gewähre einen Rückblick auf das vergangene Schuljahr. Werden hieraus Konsequenzen für eine mögliche neue Corona-Welle gezogen?

 

Enttäuscht von der Vorlage zeigt sich Herr Mulia, da es die gleiche Vorlage bereits im vergangenen Jahr gegeben habe. Er lobt jedoch das breite Angebot und den fortschreitenden Ausbau. Bereits vor zwei Jahren habe es eine große Anfrage zum eingesetzten Personal gegeben. Dennoch sei weiterhin zu wenig qualifiziertes Personal eingesetzt. Er fragt, welche Anstrengungen diesbezüglich unternommen werden.

 

Herr Baum bemängelt, dass Fachpersonal nur in Leitungsstellen eingesetzt wird. Dies sei schwierig, da Lernen aufgrund von Personalmangel bei den Lehrkräften in den Offenen Ganztag verschoben werde. Er fragt auch nach, wie das Einhalten von Kooperationsvereinbarungen überprüft wird.

 

Dank an die Mitarbeiter, die sich im Lockdown um die Kinder gekümmert haben, spricht auch Frau Willing-Spielmann aus. Im Hinblick auf den zukünftigen Rechtsanspruch mahnt sie, sich ergebende Aufgaben zu erledigen und nicht abzuwarten.

 

Zu den aufgeworfenen Fragestellungen nimmt Frau Dr. Jordan-Ecker Stellung. Die sich aus dem Rechtsanspruch ergebenden Aufgaben werden auf verschiedenen Ebenen diskutiert. Derzeit sind aber noch keine genauen Rahmenbedingungen bekannt.

Es besteht kein Fachkräftegebot. Jeder Offene Ganztag verfügt aber über eine pädagogische Leitung. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden Angebote zur Qualifizierung, insbesondere Hygieneschulungen, unterbreitet.

Der Küchenausbau in den Offenen Ganztagen geht voran. Alle Schulküchen werden mit Konvektomaten ausgestattet. Im Qualitätszirkel wurde vereinbart, keine einheitliche Essensbeschaffung zu organisieren. In Absprache mit den Schulleitungen wird auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung geachtet.

Die Einhaltung von Kooperationsvereinbarungen wird im Qualitätszirkel, in dem verschiedene Akteure vertreten sind, überwacht.

 

Frau Amrehn ergänzt aus Sicht der Schulen. Sie mache sich um den zukünftigen Rechtsanspruch keine Sorgen, da der Offene Ganztag in Oberhausen in der Vergangenheit räumlich bereits gut ausgebaut wurde. Schwieriger sei die Lage beim Personal. Dieses wechsle häufig auf andere Stellen im System Schule, fehle dann aber im Offenen Ganztag. Während der Corona-Pandemie habe es auch ein von Schule und Offenem Ganztag erarbeitetes Konzept gegeben, um den Kindern die Möglichkeit eines täglichen Schulbesuches zu geben.

 

Für die zahlreichen Anregungen bedankt sich Herr Schmidt. Er weist aber darauf hin, dass die Stadt zwar bei den zuständigen Stellen auch überregional für mehr Aktivitäten werbe, aber nicht die zuständige Stelle für den Ausbau der Ausbildungsgänge ist.

 

Auf weitere Anmerkungen berichtet Frau Dr. Jordan-Ecker abschließend, dass es aufgrund der bestehenden Verträge Aufgabe der Träger ist, Führungszeugnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzufordern. Eine Kontrolle durch die Stadt findet nicht statt. Eine praxisintegrierte Ausbildung wird auch im Bereich des Offenen Ganztages angeboten.

 

Im Anschluss nimmt der Jugendhilfeausschuss die Vorlage zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=6523&TOLFDNR=164907&selfaction=print